Thomas Rosenlöcher
Die verkauften Pflastersteine - Dresdner Tagebuch

Die verkauften Pflastersteine
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Erschienen: 23.02.2009
suhrkamp taschenbuch 4072, Broschur, 115 Seiten
ISBN: 978-3-518-46072-6

Inhalt

Als dieses Buch 1990 zum ersten Mal erschien, wurde es als ein ungeheuer genauer, gelassener und ironisch-skeptischer Blick auf die Tage der Wende und die Monate danach begrüßt. In einer Zeit, als die Stimmung zwischen schriller Einheitseuphorie und Verklärung der DDR schwankte, schaute Thomas Rosenlöcher genauer hin und verließ sich allein auf sein unabhängiges Urteil. Liest man sein Tagebuch der Wendezeit heute, dann wird klar: Es ist eines der hellsichtigsten Bücher, die wir über das vereinte Deutschland lesen können. Mit großer Glaubwürdigkeit, radikaler Ehrlichkeit und klugem Humor beschreibt Rosenlöcher ein Land, in dem wir bis heute leben.

- eines der wichtigsten Bücher über die Wende in neuer Ausgabe

- authentische Einblicke in beide deutsche Staaten vor der Wiedervereinigung

- Beschreibung des Umsturzes: von der Basisdemokratie des Herbstes zu den deutschnationalen Tönen des Winters

 

Pressestimmen

»Es gibt mehr Bücher zum Aufbruch, zum Mauerfall, zum Ende der DDR, als wir Otto Normalleser verdauen können - schnelle Kost zur Erinnerung. Und es gibt ein, zwei Titel, die bleiben werden, viel mehr sind es nicht. Dieses ist das Beste. ... Dieses ›Dresdener Tagebuch‹ des Schriftstellers lebt heute wie damals: Es ist mutig und ein bisschen feige; es ist voller Angst und voller Hoffnung; es ist optimistisch und traurig; es ist sehr nachdenklich und manchmal gedankenlos. ... Sie kennen die Standardfrage: Und welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Meine Antwort: dieses - ›Die verkauften Pflastersteine‹ von Thomas Rosenlöcher.«

Ernst-Jürgen Walberg, NDR 1

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