Robert Menasse
Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust - Roman

Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust
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Erschienen: 26.01.2009
suhrkamp taschenbuch 4040, Broschur, 273 Seiten
ISBN: 978-3-518-46040-5

Inhalt

Die Geschichte der Liebe ist eine Geschichte von Befreiungskämpfen

„Es geht um Chilischoten und Sexualität, alles andere ist nicht zitierbar.“ (NDR)
Programmatisch ist in Robert Menasses Roman schon der erste Satz, und die „pornographische Ouvertüre“ (Die Welt) hat so manchen Kritiker in „Ehrfurcht und Schrecken“ (Deutschlandradio) versetzt. Teuflisch brennt die Erkenntnis, daß einem das Zölibat zweierlei erspart: die Langeweile und den Schmerz.
Dem 53jährigen Nathan wird nichts erspart. „Warum kann ich nicht genießen? Mein Vater hat es sich immer gut gehen lassen.“ Auf der Suche nach der verlorenen Lust der Nach-68er-Generation kreuzen viele Frauen seinen Weg. Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe, viele Geliebte – nichts erfüllt ihn. Nathan befindet sich auf dem Weg der Unlust, und die erfüllt sich.
In einem der „unterhaltendsten Unterhaltungsromane der letzten Jahre“ (Die Zeit) zeichnet Robert Menasse das Porträt einer Generation, der Nach-68er-Gesellschaft. Es ist kein Liebesroman im klassischen Sinne, in dem Mann und Frau zueinanderfinden, sondern ein Roman über die Liebe in den Zeiten sexueller Befreiung.

Pressestimmen

»Entspannt und offenkundig selbst amüsiert, verfolgt Menasse den Weg seines Protagonisten. ... Eine ganz eigene, zeitgenössische Gewitztheit gewinnt die Oberhand, die zusammen mit einem unterschwelligen Zynismus und einem prägnanten Sinn für Pointen ein abwechslungsreiches, zügiges und immer zielsicheres Erzählen ergibt.«
Die Zeit
»Robert Menasse gelingt Seltenes: Mit leichter Hand und ganz ungeschwätzig wirft er ein stimmiges Generationenporträt aufs Papier. Wer selber zu ihr zählt, hat beträchtliche Wiedererkennensfreude an atmosphärischen Details, die Jüngeren dürfen dem Porträtisten getrost vertrauen.«
Die literarische Welt
»Robert Menasses neuer Roman löst ein, was der Titel verspricht.Don Juan de la Mancha ist eine Mischung aus Liebesemphase und Lächerlichkeit, aus Lebensdrama und Slapstick, aus den Tragödien der Lust und den Komödien des Leidens an ihr.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein Sprachkunstwerk ersten Ranges ... in hintergründiger Leichtigkeit gelingt Robert Menasse eine gegenwärtige Education sentimentale ... grandios.«
Der Standard, Wien 
»Brillianter Schelmenroman«
Die Presse
»Im Flaubert'schen Stil entwirft Menasse den Entwicklungs- und Liebesroman des 20. Jahrhunderts« 
News

»Unterhaltsamer und pointierter denn je zeichnet Robert Menasse das Portrait seiner Generation [...]. Der Erlösung kommt sein Held nicht näher, aber wir sehen uns am Ende dieses ungewöhnlichen Bildungsromans nicht nur aufgeklärt in einer abgeklärten Welt, sondern auch merkwürdig getröstet, verführt von seltsam zärtlicher Ironie.«

VON Magazin, Österreich Nr. 2/2009

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