Lew Tolstoj, Sofja Tolstaja
Eine Ehe in Briefen

Aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Ursula Keller und Natalja Sharandak
Eine Ehe in Briefen
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CH: 18,90 sFr

Erschienen: 19.09.2011
insel taschenbuch 4086, Broschur, 493 Seiten
ISBN: 978-3-458-35786-5

Inhalt

Lew Tolstoj und seine Frau Sofja führten während ihrer fünfzigjährigen Ehe einen ausgedehnten Briefwechsel. Diese Briefe geben Einblicke in das Alltags- und Familienleben der Tolstojs und in die Entstehung von Tolstojs großen Werken wie Krieg und Frieden, Anna Karenina, Die Auferstehung oder Die Kreutzersonate. Vor allem aber sind sie Dokument einer großen und zugleich schwierigen Liebe.
»Die Briefe der Tolstojs können wie ein packender Roman gelesen werden. Zwei höchst intelligente Menschen streiten über die Liebe, die Politik und das Leben. Kein Wort hat hier an Aktualität oder Dringlichkeit eingebüßt. Man leidet mit und lernt.« ORF

Pressestimmen

»Dem obsessiven Vorgehen ihres Mannes trat sie in der Haltung einer besonnenen Schlichterin entgegen und nannte das Drama der Ehe das Werk zweier Urheber. Einen Tatort, den man gemeinsam zu verantworten habe. Tür an Tür lebend mit dem inzwischen weltweit zum Heilsbringer aufgestiegenen Idol, stellt ihr Buch einen künstlerischen Kraftakt dar, mit dem sie sich ›vor den Augen der Welt‹, wie es in ihrem Tagebuch heißt, von der ihr zugefügten Demütigung reinwaschen wollte.«

Gisela von Wysocki, Die Zeit

»Für viele Leser steht das Interesse an Tolstojs Leben ganz im Vordergrund...Die wesentliche Neuentdeckung ist da natürlich seine Frau Sofja Andrejewna Tolstaja...Und vor uns ersteht in der Tat - wie es der Titel suggeriert - eine Ehe in Briefen, die in ihrer häufig selbstzerstörerischen, erbarmungslosen Aufrichtigkeit das erschütternde Dokument einer großen Liebe, wachsenden Entfremdung und seelischen Peinigung sind. Immer jedoch ist dieser Briefwechsel auch Ausdruck ihres Ohne-einander-nicht-leben-Könnens.«

Karla Hielscher, Deutschlandfunk

»Es sind nicht nur die klugen, einfühlsamen Briefe des Schriftstellers Lew Tolstoj, die beeindrucken und berühren. Auch Sofja Tolstaja, Verfasserin diverser Erzählungen und eines Romans war eine begabte, warmherzige, aber auch scharfzüngige Briefeschreiberin, die den Alltag dieser Familie, vor allem jedoch die ungewöhnlich starke Liebe zwischen ihr und Lew Tolstoj auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.«

Olga Hochweis, Deutschlandradio Kultur

»Die Briefe lesen sich wie eine innere Biografie dieses Paares. Sehnsucht, Streit: Es war was los in dieser Ehe!«

Dirk Knipphals, Die Tageszeitung

»Die Briefe der Tolstois [können] wie ein packender Historien-, Liebes- und Metaliteraturroman gelesen werden. Zwei höchst intelligente Menschen streiten über die Liebe, die Politik und das Leben. Kein Wort hat hier an Aktualität oder Dringlichkeit eingebüßt. Man leidet mit und lernt.«

Simon Hadler, ORF.at

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