Alejandro Zambra
Ferngespräch - Stories

Aus dem Spanischen von Susanne Lange
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Erschienen: 08.05.2017
Gebunden, 237 Seiten
ISBN: 978-3-518-42595-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

In diesem Buch wird zurückgeschaut: auf die allerletzte Zigarette, den ersten eigenen Computer, auf Rückeroberungsversuche, hirnverbrannte Jobs, die Schule. Von liebenden, lügenden, kriminellen Männern, die die Paraderollen versäumt haben, die niemand Papa nennt, Chef oder Schatz. In einem Chile, für dessen Heldengeschichten sie zu allem Überfluss auch noch zu spät kamen. Ihre elf Stories finden sich in diesem Buch, jede ein Ferngespräch mit der eigenen Vergangenheit und eine Suche nach der Zeit, als Ängste wie Träume maßlos und unbegründet waren.

Alejandro Zambra schreibt die neueste Weltliteratur, und Ferngespräch ist ein schillerndes Meisterwerk. Mit einer Art des Erzählens, die kein Vorbild kennt, führt er uns an den Abgrundkanten von Alltag und Geschichte entlang – lässig, witzig und wehmütig.

Im Original erschienen unter dem Titel Mis Documentos (Editores Anagrama).

Pressestimmen

»Alejandro Zambra besitzt ein bewundernswertes Stilgefühl, eine Sprache von nahezu kalligrafischer Feinheit.«

David Hugendick, DIE ZEIT

»In knapper Form und präzisen Bildern skizziert Alejandro Zambra das lebhafte Porträt einer Gesellschaft …«

Eva-Christina Meier, taz. die tageszeitung

»Lesen Sie alles, was Zambra veröffentlicht hat.«

The Guardian
»Satz für Satz ein riesiges Vergnügen.«
The New York Times

»Nun ist eine Sammlung von elf Erzählungen erschienen, bei denen wir Leser Zeugen werden, wie Zambra, der Magier der kleinen Form, aus banalen Ereignissen, Träumen und Vermutungen etwas Neues entstehen lässt.«

Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur

»Sprachlich ist [Zambra] sehr versiert, bleibt dicht bei den Handelnden und der Geschichte, auch belastende Inhalte bringt der sehr abgebrühte Autor, ohne auszuschweifen.«

Martin G. Wanko, vn.at

»Der Alltag als schillernder Abgrund – Alejandro Zambra beschreibt ihn meisterhaft.«

Ferdinand Quante, WDR 5

»Alle reden nur noch von Zambra!«

James Wood, The New Yorker

»Zambra analysiert die Erinnerungen wie unter einem Mikroskop, spielt mit Unschärfen und Verklärungen.«

Holger Ehling, Buchkultur Juni/Juli 2017

»Der Band ist phänomenal.«

Jonis Hartmann, Fixpoetry

Audiobeiträge

Kommentare

Sein Blick für die intimen Schönheiten und das Geheimnis, das es bedeutet, am Leben zu sein, ist so wach, dass sich in diesem Buch Regentropfen so groß wie die Welt anfühlen.
Anthony Marra, 19.01.2017

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