Ralf Rothmann
Feuer brennt nicht - Roman

Feuer brennt nicht
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Erschienen: 21.06.2010
suhrkamp taschenbuch 4173, Broschur, 304 Seiten
ISBN: 978-3-518-46173-0

Inhalt

Berlin, fast zwanzig Jahre nach dem Mauerfall. Kreuzberg ist gesichtslos geworden und so ziehen die Buchhändlerin Alina und der Schriftsteller Wolf an den grünen Rand der Stadt. Am Müggelsee, wo die Unterschiede zwischen Ost und West noch nicht verwischt sind, leidet Wolf aber zunehmend unter den „Details der Zweisamkeit“. Plötzlich taucht Charlotte auf, eine Geliebte aus der Vergangenheit, und er ergreift die Flucht, befeuert von ihrem offensiven Eros. Als er „die Hölle der Verheimlichung“ hinter sich hat, ist Wolf überrascht: Seine Frau akzeptiert das Verhältnis zu der anderen nicht nur, sie ermuntert ihn sogar.
Ralf Rothmann hat einen Roman über das behutsame Zusammenwachsen von Ost und West und eine Chronik des erotischen Begehrens geschrieben, eine dunkel-glühende Liebesgeschichte.

Pressestimmen

»Ralf Rothmanns neuer Roman Feuer brennt nicht ist anders als die früheren Werke des 1953 geborenen Schriftstellers, der längst als einer der wichtigsten, besten Erzähler der Gegenwart etabliert ist. Feuer brennt nicht (ist) radikaler, angreifbarer, von existenzieller Wucht. ... Ralf Rothmann hat eine große Reflexion über Altern und Männlichkeit, Liebe und Begehren, Freiheit und Abhängigkeit geschrieben.«

Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ralf Rothmann ist längst zu einem Großmeister seiner Zunft herangewachsen.«

Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung

»Rothmann ist ein Meister darin, Stimmungen aus einem beiläufigen Kuss, dem Flugverlauf einer Möwe zu erschaffen. Und wunderbar, wenn derart Miniaturhaftes in seinen Romanen mit satten Milieubeschreibungen verschränkt ist ...«

Adam Soboczynski, Die Zeit

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