Daniel Galera
Flut - Roman

Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Nicolai von Schweder-Schreiner
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Erschienen: 10.01.2015
suhrkamp taschenbuch 4568, Broschur, 422 Seiten
ISBN: 978-3-518-46568-4
Auch als eBook erhältlich

»... wie von einer geheimen Kraftquelle gespeist.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Inhalt

Sein Vater erschießt sich, und ihm bleiben nur die alte Hündin Beta und eine innere Unruhe. Er bricht auf in den Süden und lässt sich in einem kleinen Küstenort nieder, wo er als Sportlehrer arbeitet, stundenlang im Meer schwimmt und sich verliebt. Das behagliche neue Leben ist schlagartig zu Ende, als er beginnt, ein Familiengeheimnis zu ergründen: Sein Großvater, dem er zum Verwechseln ähnlich sieht, hatte in der Gegend gelebt, bis er unter ungeklärten Umständen verschwand. Mit seiner Suche zieht er das Misstrauen der Bewohner auf sich, ungewöhnliche Dinge geschehen. Obendrein wird ihm seine Krankheit zum Verhängnis, er kann Gesichter nicht wiedererkennen. Allmählich begreift er, dass ihm das Schicksal seines Großvaters droht, doch da steht ihm das Wasser schon bis zum Hals ... 

Mit lichter, hypnotisierender Kraft und einer feinsinnigen Spannung erzählt Flut von einer Suche über drei Generationen, die an die Grenzen des Menschenmöglichen führt.

Im Original erschienen unter dem Titel Barba ensopada de sangue (Editora Companhia das letras).

Pressestimmen

»Der spannendste Roman, den der Brasilienschwerpunkt der Buchmesse zu den deutschen Lesern gebracht hat.«

Jens Jessen, DIE ZEIT

»In Flut entdeckt ein Dreiunddreißigjähriger das Geheimnis des Erzählens für sich. Daniel Galera behandelt es in seinem Roman auf eine Weise, die noch einiges von diesem jungen Talent erwarten lässt.«

Eberhard Geisler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... vorzüglich geschrieben.«

Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung

»Der erst 34-jährige brasilianische Autor Daniel Galera hat einen packenden Roman über das Thema Entfremdung geschrieben.«

DER SPIEGEL

»Ein Roman, der große Emotionen auslöst und zugleich profunde Fragen aufwirft.«

Denis Scheck

»Eine magische Geschichte von weitläufigster Lakonie.«

Christian Thomas, Frankfurter Rundschau

»Man kann kaum glauben, dass ein so junger Autor sein Handwerk so meisterhaft beherrscht. Galera wird von der Kritik mit den ganz großen der Literatur verglichen wird. Mit Ernest Hemingway zum Beispiel oder mit Cormac McCarthy. Und man muss sagen: Zu Recht.«

Gerhard Pretting, ORF

»Galera zieht seine Leser in die Tiefen der menschlichen Seele, taucht ab in morastige Familiengeheimnisse. Sein Stil aber bleibt wasserklar und hellsichtig – ein Jonathan Franzen Brasiliens.«

Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Eine betörende Story über männliche Wut und Weltverlorenheit.«

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Kommentare

»›Flut‹ ist ein Roman, der den Leser verzaubert. Wortgewaltig und doch leise wird der Leser in das einfache Leben des Protagonisten hineingezogen, der das schnellere Leben in Porto Alegre nach dem Selbstmord seines Vaters hinter sich gelassen hat. Denn er wandelt auf den Spuren seines Großvaters, der unter mysteriösen Umständen verschwunden ist.«
Melanie Reinelt, 02.08.2015

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