Stephan Thome
Gegenspiel - Roman

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Erschienen: 10.01.2015
Gebunden, 464 Seiten
ISBN: 978-3-518-42465-0
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Hardcover

SWR-Bestenliste

 

Inhalt

Maria ist achtzehn und möchte raus aus Portugal. Mitte der Siebzigerjahre bietet das Land einer jungen Frau wenig Perspektiven. Maria aber will nicht heiraten und Kinder kriegen, sie will mehr vom Leben. Als das neue Jahrzehnt anbricht, geht sie nach Berlin, beginnt ein Studium und eine Beziehung mit einem rebellischen Theatermacher, die bald scheitert. Allen Plänen vom unabhängigen Leben zum Trotz findet sich Maria schließlich als Ehefrau und Mutter in der nordrhein-westfälischen Provinz wieder und schaut ihrem Mann Hartmut beim Karrieremachen zu. Lang arrangiert sie sich mit den Verhältnissen, aber als die Tochter erwachsen und auf dem Sprung aus dem Haus ist, trifft Maria eine Entscheidung.

Lissabon nach der Nelkenrevolution, die Hausbesetzerszene in Westberlin, die deutsche Provinz vor und nach der Wende: Stephan Thome erzählt in markanten, spannungsreichen Szenen eine bekannte Geschichte neu und völlig anders. Gegenspiel ist ein berührender und manchmal verstörender Roman über Täuschung und Selbsttäuschung, über Aufbruch und Verantwortung, auch gegenüber dem eigenen Leben – ein Roman voller Empathie und psychologischer Raffinesse.

Aus dem Buch

»Gemeinsame Lebenslügen sind komplizierte Gebilde, aber das zugrundeliegende Prinzip ist simpel: Der eine will nicht hören, was der andere sich nicht zu sagen traut.«

Pressestimmen

»Stephan Thome erzählt in dem Roman Gegenspiel raffiniert die Rückseite seines vorangehenden Romans«

Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung

» ... sein Schreiben (kommt) in einen Flow, in dem sich Figurenzeichnung und Zeitdiagnose vereinen.«

Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

»Wahrscheinlich hat seit dem jungen Martin Walser niemand mehr so genau über das Gefühlsleben der westdeutschen Mittelschicht geschrieben wie Thome in diesen beiden Büchern.«

Tobias Rapp, DER SPIEGEL 3/2015

»Mit Gegenspiel hat Stephan Thome erneut einen Intellektuellen-Roman geschrieben, einen schlauen, einen emotionalen. Einen guten.«

stern

»Gegenspiel ist psychologischer Realismus auf der Höhe der Zeit.«

Ekkehard Knoerer, taz. die tageszeitung

»... ein präzise und mit Gespür für die Graubereiche menschlicher Beziehungen erzähltes Melodram … In erzähltechnisch virtuos gemanagten Zeitsprüngen erzählt Thome von der Nelkenrevolution in Portugal, den Hausbesetzerjahren in Kreuzberg und einem höllischen Intermezzo in der westfälischen Provinz.«

Thomas Andre, SPIEGEL ONLINE

»Gegenspiel ist ein imponierender Roman voller Empathie und psychologischer Klugheit, der literaturgeschichtlich durchaus mit dem französischen Realismus, insbesondere mit Balzac und Flaubert, verglichen werden darf.«

Ulf Heise, MDR

»Stephan Thome ist ein realistischer und betont dialogischer Autor … Wie ein Diagnostiker untersucht er die Strukturen unterschiedlicher Sprechweisen, Handlungsweisen,  Empfindungsarten von Mann und Frau. Sein Doppelportrait ist ein theoretisch interessantes Spiel.«

Verena Auffermann, Deutschlandradio Kultur

»Literatur gewordene Phantasie«

Anne-Dore Krohn, rbb kulturradio

»Bravourös schildert Stephan Thome die unterschiedlichen sozialen Milieus ... Meisterhaft vor allem die Dialoge, die sich leicht in ein Drehbuch einbauen ließen.«

Joachim Dicks, NDR

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Kommentare

»Für mich ist ›Gegenspiel‹ eine berührende Lektüre, die auf unaufgeregte und häufig ironische Art und Weise das Leben und die eheliche Liebe erforscht. Stephan Thome erzählt eine Geschichte von Lebenslügen und Selbstbetrug, von Selbstaufgabe und dem Wunsch nach einem Neuanfang. Es ist eine leise Geschichte, die offenbart, dass es kein Patentrezept dafür gibt, eine Ehe zu retten.«
Mara, buzzaldrins.de, 27.03.2015

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