Markus Metz, Georg Seeßlen
Geld frisst Kunst – Kunst frisst Geld - Ein Pamphlet

Mit einer Bilderspur von Ute Richter
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CH: 28,90 sFr

Erschienen: 18.08.2014
edition suhrkamp 2675, Broschur, 496 Seiten
ISBN: 978-3-518-12675-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Dass die bürgerliche Emanzipation der Kunst von Kirche und Adel keineswegs nur Autonomie, sondern auch einen paradoxen Markt des Unmarktförmigen mit eigenen Herr/Knecht-Verhältnissen hervorgebracht hat, ist nichts Neues. Doch mit der Herausbildung einer globalisierten Kunstbörse erhält diese Dialektik eine neue, durch immer krudere Kurzschlüsse von Kunstgeld und Geldkunst geprägte Qualität. Markus Metz und Georg Seeßlen kartographieren, analysieren und kommentieren diese Entwicklung in den Werken, Institutionen, Diskursen und Akteuren der Gegenwartskunst – und kontern mit der Gegenfrage: Wie und wo kann Kunst trotz allem mehr sein als die schickste Form der Steuerhinterziehung?

Aus dem Buch

»Wenn sich die Moderne in die Post-Moderne, die Demokratie in die Post-Demokratie, der Feminismus in den Post-Feminismus verwandelt, verwandelt sich dann die Kunst in die Post-Kunst? Und was bedeutet das?«

Pressestimmen

»... ein Buch wie dieses schärft allemal den Blick dafür, warum und in wessen Interesse in welchen Ausstellungen eigentlich welche Kunst gezeigt, propagiert und letztlich vermarktet wird.«

Georg Imdahl, Süddeutsche Zeitung

»Markus Metz und Georg Seeßlen haben eine intelligente und hochaktuelle Betrachtung des zeitgenössischen Kunstmarktes abgeliefert, die Künstler, Galeristen – aber auch moderne Kulturpolitiker aufschrecken muss.«

Pankower Allgemeine Zeitung

»Die Lektüre von Geld frisst Kunst ist anregend. Jeder Leser findet seinen Einstieg in die Debatte.«

Susanne Schreiber, Handelsblatt

» ... überaus lesenswertes Buch ... «

Christine Käppeler, der Freitag

»Die Lektüre dieses Buches ist allen verordnend zu empfehlen.«

Britt Schlehahn, Kreuzer, Leipzig 12/ 2014

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