Susan Blackmore
Gespräche über Bewußtsein

Aus dem Englischen von Frank Born. Mit einem Glossar
Gespräche über Bewußtsein
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D: 26,80 €
A: 27,60 €
CH: 36,90 sFr

Erschienen: 08.10.2007
Gebunden, 380 Seiten
ISBN: 978-3-518-58484-2

»...ein Hochgenuss für alle Freunde der Bewusstheit.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Inhalt

Im Frühjahr 2000 begann Susan Blackmore, Material für ein Radiofeature zum Thema Bewußtsein zu sammeln. Die Sendung kam nie zustande, aber die Idee, sich einem der großen Rätsel der menschlichen Existenz in Gesprächen zu nähern, ließ sie nicht mehr los. So entstanden zwanzig Interviews mit Philosophen und Naturwissenschaftlern, der Crème de la Crème der internationalen Bewußtseinsforschung, die hier Rede und Antwort steht. David Chalmers zum Beispiel, der erklärt, warum das Bewußtsein ein solch schwieriges Problem ist, oder Susan Greenfield, der zufolge man schon bei Sophokles und Euripides Interessantes über Willensfreiheit lernen kann. Francisco Varela spricht über Zombies, Roger Penrose über John Searle, John Searle über Immanuel Kant. Wir erfahren von Vilayanur Ramachandran, warum er nicht meditiert, und von Thomas Metzinger, inwiefern das bewußte Selbst eine Illusion ist. Und im letzten Interview vor seinem Tod rekapituliert Francis Crick seinen Weg von der Genetik zur Bewußtseinsforschung. Es geht um den Geist und um die Gene, um das Gehirn und die Gefühle, aber auch um Quantenprozesse und Träume, Descartes und Shiva, Kabbala und Drogenpolitik - und nicht zuletzt um Forscherkarrieren und Lebensträume.
Gespräche über Bewußtsein bietet nicht nur einen leicht verständlichen, durch ein Begriffsglossar ergänzten Überblick über das gesamte Spektrum gegenwärtiger Bewußtseinsforschung mit all ihren faszinierenden und kontroversen theoretischen ...
»...ein Hochgenuss für alle Freunde der Bewusstheit.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Inhalt

Im Frühjahr 2000 begann Susan Blackmore, Material für ein Radiofeature zum Thema Bewußtsein zu sammeln. Die Sendung kam nie zustande, aber die Idee, sich einem der großen Rätsel der menschlichen Existenz in Gesprächen zu nähern, ließ sie nicht mehr los. So entstanden zwanzig Interviews mit Philosophen und Naturwissenschaftlern, der Crème de la Crème der internationalen Bewußtseinsforschung, die hier Rede und Antwort steht. David Chalmers zum Beispiel, der erklärt, warum das Bewußtsein ein solch schwieriges Problem ist, oder Susan Greenfield, der zufolge man schon bei Sophokles und Euripides Interessantes über Willensfreiheit lernen kann. Francisco Varela spricht über Zombies, Roger Penrose über John Searle, John Searle über Immanuel Kant. Wir erfahren von Vilayanur Ramachandran, warum er nicht meditiert, und von Thomas Metzinger, inwiefern das bewußte Selbst eine Illusion ist. Und im letzten Interview vor seinem Tod rekapituliert Francis Crick seinen Weg von der Genetik zur Bewußtseinsforschung. Es geht um den Geist und um die Gene, um das Gehirn und die Gefühle, aber auch um Quantenprozesse und Träume, Descartes und Shiva, Kabbala und Drogenpolitik – und nicht zuletzt um Forscherkarrieren und Lebensträume.
Gespräche über Bewußtsein bietet nicht nur einen leicht verständlichen, durch ein Begriffsglossar ergänzten Überblick über das gesamte Spektrum gegenwärtiger Bewußtseinsforschung mit all ihren faszinierenden und kontroversen theoretischen Details. Das Buch gewährt auch einen sehr persönlichen Einblick in das leidenschaftliche Denken der herausragenden Forscherpersönlichkeiten auf diesem Gebiet.

Pressestimmen

»Die englische Psychologin Susan Blackmore hat mit Neurowissenschaftlern, Psychologen, Kognitionsforschern, Physikern, Künstliche-Intelligenz-Forschern, Philosophen, Psychophysiologen und Medizinern über deren Ansichten vom Bewusstsein gesprochen. Blackmore hat ihre Gesprächspartner gut gewählt. Man findet unter ihnen die einschlägig prominenten Namen, mit denen auch annähernd das ganze Spektrum der vertretenen Grundpositionen abgedeckt wird. Auf knappem Raum hat man so vor sich, was sonst meist nur der Vergleich zwischen Büchern und Aufsätzen ermöglicht: die erstaunliche Divergenz der Problemfassungen, Perspektiven und anvisierten Erklärungen von Bewusstsein.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Vor acht Jahren hat Susan Blackmore begonnen, mit namhaften Forschern Gespräche über das Bewußtseinsproblem zu führen, dabei die Befragten drängend, spontan und ohne Fachjargon zu reagieren - Tacheles zu reden. ... Es ist ein bemerkenswertes Buch. Es gibt Einblick in die Sisyphusarbeit, die das verschlungene Phänomen des Bewusstseins - ›ein Grundmerkmal der Welt, so irreduzibel wie Raum und Zeit‹ - menschlichen Hirnen abverlangt.«
Willy Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung
»Blackmores Gespräche über Bewußtsein kommen einer unfreiwilligen Selbstentzauberung der Hirnforschung gleich – so widersprüchlich fallen mitunter die Antworten der Vertreter der selbst erklärten neuen Leitdisziplin der Humanwissenschaften aus, so offen gestehen viele der Befragten ihre Ratlosigkeit ein, wo es um die Frage nach der Beziehung zwischen dem Ich und seinem Gehirn geht. Lesenswert und anregend ist das Buch gleichwohl, in dem sich Blackmore als sympathisch unorthodoxe Gesprächspartnerin erweist.«
Frankfurter Rundschau

Kommentare

Weil Thomas Metzinger in seinen mir bekannten Publikationen leider nirgendwo den Reflexionsstand wiedergibt, der in der deutschsprachigen Philosophie zum Thema "Bewusstsein" seit längerem schon erreicht ist, möchte ich - stellvertretend für andere und einfacher Weise: weil sie online zugänglich sind - auf die begriffskritiischen Klärungen der vielen Verwendungsweisen des Begriffs "Bewusstsein" hinweisen, die der Essener Ordinarius Dirk Hartmann in seiner Habilitationsarbeit "Philosophische Grundlagen der Psychologie" erarbeitet hat; sie sind hier www.uni-due.de/~bg0057/Dokumente/PhilGrundlagenPsych.pdf einzusehen.
Ingo-Wolf Kittel, 06.02.2012

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