Christoph Hein
Glückskind mit Vater - Roman

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Erschienen: 06.03.2017
suhrkamp taschenbuch 4760, Taschenbuch, 525 Seiten
ISBN: 978-3-518-46760-2
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Hardcover

Ein neuer großer Deutschland-Roman von Christoph Hein


Ironisch-humoristisch, anrührend, ohne Sentimentalität oder Sarkasmus erzählt Christoph Hein ein beispiellos-beispielhaftes Leben in mehr als sechzig Jahren deutscher Zustände.
Was verdankt ein von der Mutter »Glückskind« genannter Sohn dem Vater? Seit seiner Geburt im Jahr 1945 versucht Konstantin Boggosch, in der entstehenden DDR lebend, aus dem Schatten seines kriegsverbrecherischen toten Vaters zu treten: Er nimmt einen anderen Namen an, will in Marseille Fremdenlegionär werden, reist kurz nach dem Mauerbau wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen, bringt es gleichwohl, glückliche Umstände ausnutzend – Glückskind eben –, in den späten DDR-Jahren bis zum Rektor einer Oberschule – fast.
Am Ende erkennt er: Eine Emanzipation von der allgemeinen und der persönlichen Geschichte ist zum Scheitern verurteilt. Durch solche Verkettung von Vergangenheit und Gegenwart wird aus dem Glückskind ein Unheilskind. Gerade dadurch verkörpert Boggosch wie in einem Brennspiegel die unterschiedlichsten Gegebenheiten Deutschlands in den politischen, gesellschaftlichen und privaten Bereichen.

Aus dem Buch

»Du warst mein Glückskind, Junge, denn da ich mit dir hochschwanger war, wagte der russische Offizier nicht, mich abführen zu lassen.«

Pressestimmen

»... ein Abenteuerroman der besonderen Art, aus dessen gut 500 packenden Seiten es kein Entrinnen gibt.«

Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel

»Christoph Hein hat einen großen klugen, einen packenden Roman über die Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg bis in unsere Gegenwart geschrieben ...«

Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Glückskind mit Vater ist ein Roman in Sepia, eine Dystopie des Politischen und des Privaten ... Es sind die Menschen eines bis zur Kenntlichkeit entstellten Staates, die diesen Roman lebendig machen ... Das ist Schwejk und Döblin, und Christoph Hein bevölkert seinen ganzen Roman mit solchen Chargen.«

Paul Jandl, DIE WELT

»[Christoph Hein] versteht sich als Chronist, erzählt dicht an der Realität, bewegt sich im Steinbruch der eigenen Biographie und verdichtet 45 Jahre deutsche Geschichte bis zur Wende 89 ...«

Cornelia Zetzsche, BR2 Kultur aktuell

»Ein großer deutscher Roman.«

Christian Buß, Spiegel Online

»Christoph Hein gelingt mit diesem Buch ein Kunststück: ein Deutschlandroman, der sich über Partien als jeweils eigenes Lebensbuch lesen lässt.«

Christian Eger, Berliner Zeitung

»›Glückskind mit Vater‹ ... ist wirklich ›der neue große Deutschland-Roman‹ ...«

Südkurier

»Ein großer Roman von einem großen Erzähler.«

myself

»... wenn das nicht erzählenswert ist!«

Tobias Schwartz, tip Berlin 5/2016

»Ein neuer großer Deutschlandroman von Christoph Hein.«

Heike Kunert, Lesart 1/2016

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