Sigrid Damm
Goethes Freunde in Gotha und Weimar

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D: 19,95 €
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 18.08.2014
Gebunden, 239 Seiten
ISBN: 978-3-458-17611-4

Von der Autorin des Erfolgsbuches Christiane und Goethe. Eine Recherche

»Eure Liebe begleite mich ...«

Oft und gern sei er in Gotha gewesen, an seine Aufenthalte dort würden sich die reichsten Erinnerungen eines langen Lebens knüpfen,  erinnert sich der 78-jährige Goethe.
Als junger Mann hatte er von Italien dem Gothaer Herzog sogar seine Dienste angeboten. Dennoch ist Weimar über fünfzig Jahre Goethes Lebensort geblieben; die Stadt, an die sich der Begriff der Weimarer Klassik bindet.
Hätte es nicht auch Gotha sein können? Diese Frage ist der Ausgangspunkt von Sigrid Damms neuem Buch.
Vom ersten Aufenthalt des 19-jährigen Studenten auf Schloss Friedenstein über die intensive Zeit der Freundschaft Goethes zum Gothaer Regenten und dessen Bruder bis hin zum alten Dichter, dem Besuche und Nachrichten aus Gotha stets willkommen sind, wird erzählt. Wir erleben Goethe als gern gesehenen Gast und umworbenen Gesprächspartner in Gotha, als Dichter, privat und in diplomatischer Mission, erfahren die vielfältigen Gründe seiner Anwesenheit zwischen 1776 und 1801, später die seines Fernbleibens von Gotha.

Dieses Buch – wie stets bei Sigrid Damm auf der Grundlage akribischer Recherchen erarbeitet – enthüllt vor dem Hintergrund von Kriegen und Wirrnissen, von Kongruenz und Widerstreit zwischen den benachbarten Fürstenhöfen Gotha und Weimar ein weitgehend unbekanntes Kapitel in Goethes Biographie und fügt ihr eine neue aufregende Farbe hinzu.

Aus dem Buch

»Nun sag' ich noch allen Freunden in Weimar und Gotha ein treues Lebewohl! Eure Liebe begleite mich, denn ich möchte ihrer wohl immer bedürfen ...«

Pressestimmen

»Spannend wird die Studie immer dann, wenn sich die Verfasserin aus der Deckung des Faktischen wagt.«

Wolfgang Bunzel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit diesem Buch bekommen die Leser ein kompaktes Stück Zeit-, Literatur- und Gesellschaftsgeschichte geboten, mit dem man sich Immer wieder angeregt beschäftigen kann.«

Andreas Müller, Darmstädter Echo

» ... ihr neues Buch ergänzt daslandläufig Bekannte in Goethes Biografie um etliche interessante Details.«

Andreas Heimann, Freie Presse

» [Sigrid Damms] meist sehr persönlich erscheinenden Bücher mit ihrer einkreisenden, aufmerksamen und feinfühligen Betrachtung von dokumentarischem Material gehören zum Besten, was von einer verdichtenden Lebensbeschreibung zu erwarten ist.«

Wolf Scheller, Hessische/ Niedersächsische Allgemeine

»Wäre Sigrid Damm nicht bereits an ihrem 70. Geburtstag Ehrenbürgerin Gothas geworden, müsste man sie dieser Liebeserklärung an ihre Geburtsstadt wegen für diese Auszeichnung vorschlagen.«

Ulrich Kaufmann, Das Blättchen 19/2014

»Ein Muss für alle Goethe-Freunde. ... Wie bei jedem ihrer wunderbaren Bücher ist auch das neue trotz akribischer Recherchen gut lesbar.«

Hans-Joachim Müller, Butzbacher Zeitung

»Erstaunlich, wie viel Neues dieses Buch mit seinen Gotha-Exkursen zu Tage fördert. Sigrid Damm, gründlich wie immer, hat unsere Goethe-Kenntnisse nicht bloß aufgefrischt, sondern um ein Kapitel bereichert, das so umfassend noch nicht beleuchtet wurde.«

Klaus Bellin, neues deutschland

»Dieses Buch wie stets bei Sigrid Damm auf der Grundlage akribischer Recherchen erarbeitet enthüllt vor dem Hintergrund von Kriegen und Wirrnissen ... ein weitgehend unbekanntes Kapitel in Goethes Biografie und fügt ihr eine neue aufregende Farbe hinzu.«

Der neue Tag

»In ihrem Buch verbindet Sigrid Damm das Schicksal des Einzelnen mit dem Gewese der Zeit … Distanz und Nähe zum Stoff wird souverän ausbalanciert. Jedes Eifern ist Sigrid Damm fremd. Sie versucht zu verstehen ... Die Stadt (Gotha) müsste der Autorin die Ehrenbürgerwürde verleihen, wenn sie die nicht schon hätte.«

Karin Grossmann, Sächsische Zeitung

Kommentare

»Goetheliebhaber, die neben seinen Schriften auch gerne immer wieder Neues über sein Leben in Erfahrung bringen möchten, dürfen sich freuen und nach der Lektüre nach Gotha reisen ...«
Helga König, 29.08.2014

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