Jochen Hörisch
Gott, Geld und Medien - Studien zu den Medien, die die Welt im Innersten zusammenhalten

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Erschienen: 29.03.2004
edition suhrkamp 2363, Taschenbuch, 239 Seiten
ISBN: 978-3-518-12363-8

Inhalt

Am 11. September 2001 wurden mit terroristischer Überdeutlichkeit drei weit voneinander entfernt scheinende Sphären aufeinander bezogen: Im Namen Gottes wurde das hochsymbolische Zentrum des internationalen Geldverkehrs medientauglich in Schutt und Asche gelegt. Gott, Geld und Medien stehen aber nicht erst seit diesem Terrorakt in einem intimen Spannungsverhältnis zueinander. Die Studien von Jochen Hörisch gehen der Geschichte und der Tiefenstruktur theologischer, monetärer und medialer Grammatiken nach und vertiefen die Analysen, die in den Bänden Brot und Wein – Die Poesie des Abendmahls (es 1692), Kopf oder Zahl – Die Poesie des Geldes (es 1998) und Ende der Vorstellung – Die Poesie der Medien (es 2115) vorgestellt wurden. Ihr Befund ist frappant: Gott, Geld und Medien stehen deshalb in einem so scharfen Konkurrenzverhältnis zueinander, weil sie so viele Gemeinsamkeiten haben.

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