Jacques Derrida
Grammatologie

Aus dem Französischen von Hans-Jörg Rheinberger und Hanns Zischler
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D: 22,00 €
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CH: 31,50 sFr

Erschienen: 01.03.1983
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 417, Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN: 978-3-518-28017-1

Inhalt

Unter dem Titel Grammatologie erarbeitet Jacques Derrida eine Theorie der Schrift, des Zeichens, des Bezeichnens, die eine Reihe tradierter Vorstellungen und Begriffe in Frage stellt, u. a.: Vernunft, Ursprung, Subjekt, Geschichte (die immer nur eine Geschichte der »Vernunft« gewesen sei). Im ersten Teil des Buches – »Die Schrift vor dem Buchstaben« – entwirft Derrida eine theoretische Grundlage, die er im zweiten Teil – »Natur, Kultur, Schrift« – an einem Schlüsseltext des europäischen Logozentrismus überprüft, an Rousseaus Essai sur l'origine des langues, dessen (von Lévi-Strauss her unternommene) Lektüre zu einer Lektüre der Epoche Rousseaus wird.
Derrida verfolgt von Plato über Rousseau, Hegel, Husserl, Saussure bis zu Lévi-Strauss das Funktionieren und die Problematik (die historischen Kosten) der logozentrischen Begrifflichkeit des abendländischen Denkens.

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