Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer
Heimatcontainer - Deutsche Fertighäuser in Israel

Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen
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D: 12,00 €
A: 12,40 €
CH: 17,90 sFr

Erschienen: 16.11.2009
edition suhrkamp 2593, Taschenbuch, 200 Seiten
ISBN: 978-3-518-12593-9

Inhalt

Berlin, Ende der zwanziger Jahre. Die Hirsch Kupfer und Messingwerke entwickeln ein Fertighaus – aus Kupfer, dem wetterbeständigen Material aus der eigenen Fabrik. Walter Gropius wird mit der Verfeinerung der Entwürfe beauftragt, die Häuser haben Namen wie »Kupfercastell« und »Frühlingstraum«. Doch dann kommen die Weltwirtschaftskrise und die Machtübernahme Hitlers, plötzlich heißen die Fertighäuser nun »Jerusalem« und »Libanon«. In einer Anzeige in der Jüdischen Rundschau inseriert die Firma: »Nehmen Sie ein Kupferhaus mit nach Palästina. Sie wohnen bei größter Hitze in kühlen Räumen.« Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer haben sich in Deutschland und Israel auf die Spuren der Erbauer und Bewohner der Kupferhäuser gemacht und mit ihnen darüber gesprochen, was Heimat heute für sie bedeutet.

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Kommentare

Das Buch hat mich besonders interessiert, da ich selbst von 1984 - 1997 in einem solchen Haus gelebt habe: Kurpromenade 55, 14089 Berlin, auf 2 Etagen, wenig verändert mit den alten Reliefmustern, sehr angenehm zu wohnen. Eines Tages kamen Nachfahren der alten Eigentümer vorbei, die das Haus zwecks Auswanderung für 5 Nähmaschinen verkauft haben. Leider habe ich diesen flüchtigen Kontakt nicht ausgebaut, was ich sehr bedauere. Das Buch hat mir sehr gefallen, insbesondere mit dem historischen Teil zu Beginn, dann natürlich auch die weitere Entwicklung. ...
Becker, Angelika, 03.04.2011

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