Doron Rabinovici, Natan Sznaider
Herzl reloaded - Kein Märchen

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A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 11.01.2016
Gebunden, 207 Seiten
ISBN: 978-3-633-54276-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Herzl reloaded. Doron Rabinovici, Autor und Historiker, in Tel Aviv geboren, in Wien lebend, und Natan Sznaider, in Deutschland geboren, in Tel Aviv Soziologie lehrend, erhalten E-Mails von niemand Geringerem als Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus. Herzl, Rabinovici und Sznaider treten in einen Trialog über Judentum, über israelische Gegenwart und jüdische Diaspora. Erörtert wird, was aus der Vision von »Altneuland« geworden ist. Was hat uns Herzl heute noch zu sagen? Was etwa zum Konflikt mit den Palästinensern? Wie viel verbindet sein Werk Der Judenstaat mit dem heutigen Israel? Wo ist er hin, der Traum vom Wiener Kaffeehaus im Orient, von einer europäischen Moderne im biblischen Zion, von einem Europa im Nahen Osten? Rabinovici und Sznaider, die gemeinsam 2004 den Band Neuer Antisemitismus? Eine globale Debatte im Suhrkamp Verlag herausgaben, stellen sich Herzl. Sie stellen Herzl auf die Probe. Gibt es so etwas wie eine jüdische Gesellschaft? Wie verbinden sich in Israel Tradition und Start-up-Moderne? Welche Bedeutung hat die Erinnerung an die Shoah?

In Auseinandersetzung mit Theodor Herzl suchen zwei Zeitgenossen nach Antworten aus der Vergangenheit und der Gegenwart für die Zukunft. Dabei tauchen sie die zugleich erscheinende Herzl-Biographie in ein neues Licht.

Aus dem Buch:

»Du wirst nicht glauben, was für eine Meschuggas mir vor einer Stunde passiert ist: Ich erhielt eine E-Mail von einem gewissen Theodor Herzl. Nein, nicht etwa von irgendeinem Namensvetter. Er klingt ganz wie der Alte mit Prophetenbart. Seine Sprache, sein Duktus, seine Vision.«

»Sehr geehrter Herr Doktor Herzl, … Sie wären im Israel der Gegenwart hoffnungslos verloren.«

Pressestimmen

»Avineri bietet nunmehr in seinem Buch eloquente und einleuchtende Deutungen ... «

Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung

»... ein wunderbarer Crossover-Text, aus Geschichtswissenschaft, Soziologie und Fiktion, den man empfehlen möchte.«

Martin A. Hainz, fixpoetry

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