Ingeborg Bachmann, Paul Celan
Herzzeit - Ingeborg Bachmann – Paul Celan. Der Briefwechsel

Mit den Briefwechseln zwischen Paul Celan und Max Frisch sowie zwischen Ingeborg Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange. Herausgegeben und kommentiert von Bertrand Badiou, Hans Höller, Andrea Stoll und Barbara Wiedemann. Mit einem Bildteil
Herzzeit
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Erschienen: 12.10.2009
suhrkamp taschenbuch 4115, Broschur, 399 Seiten
ISBN: 978-3-518-46115-0

»Ein dramatisches, tief erschütterndes Lebenszeugnis, das keinen Leser unberührt lässt.«

Michael Braun, Der Tagesspiegel

 

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Ingeborg Bachmann und Paul Celan.
Lange war ihre Liebe ein großes Geheimnis, jetzt ist sie dokumentiert.

Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter, ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich liebten und gegenseitig verletzten, die einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten. Fast zwanzig Jahre lang kämpfen sie in ihren Briefen um die Liebe und Freundschaft des anderen, wiederholt herrscht Schweigen, immer wird der Briefwechsel wiederaufgenommen – bis es 1961 endgültig zum Bruch kommt.

 

Pressestimmen

»Das literaturgeschichtliche Ereignis des Bücherherbstes«
Julian Schütt, Weltwoche
»Eine Liebe, wie sie wohl nur in der Nachkriegszeit kultiviert werden konnte, verband die beiden Unbedingten Ingeborg Bachmann und Paul Celan, eine Liebe, die nicht Bestand hatte, dafür aber einige der schönsten Liebesgedichte hervorbrachte, die die deutsche Literatur im 20. Jahrhundert zu bieten hat.«
Jürgen Serke, Die literarische Welt
»Solch ein Buch erscheint nur alle paar Jahrzehnte.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio
»Aus einem grossen Rätsel der Literatur ist der Roman zweier Leben geworden. ... Wenn der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan in seiner tiefen Trauer und seinen poetisch umschriebenen Freuden schon jetzt nachzulesen ist, dann ist das ein literarisches Abenteuer. Herzzeit, wie der Band nach einem Gedichtwort Celans heisst, ist ein Schlüsselroman unter umgekehrten Vorzeichen: Exemplarisch waren diese beiden Leben und so beispiellos wie die Verzweiflung, die sie verband.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»Und ja, es geht uns etwas an. Die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan ist ein exemplarischer Fall. Einerseits, weil die Verbindung ein Werk – nämlich das Bachmanns – in seinen Anfängen prägte. Andererseits, weil die Beziehung nicht nur eine private war, sondern auch eine historische: zwischen Exilant und Österreicherin, zwischen jüdischem Opfer und Nazi-Kind. ... Wer diese Briefe liest, watet knietief im großdeutschen Verhängnis und ist danach klüger geworden. Auch darin, wie man in Klugheit verzweifeln kann.«
Elke Schmitter, Der Spiegel
»So etwas hat man von Bachmann wie von Celan bisher noch nicht gelesen.«  
Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung
»Atemloser und verzweifelter haben zwei Liebende kaum je um Worte gerungen: Im erstmals zugänglichen Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan wird das Private politisch und literaturhistorisch bedeutsam.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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