»Die meisten Dinge, hat Andrzej Stasluk einmal geschrieben, existierten in seinem Gedächtnis, weil er sie sich gemerkt, aus der Landschaft gerissen und für immer eine eigene Karte aus ihnen angefertigt habe.Eine solche ›phantastische Geographie‹ ist ihm auch in ›Hinter der Blechwand‹ gelungen.«
Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung
»Hinter der Blechwand ist nicht zufällig eine road novel. Schliesslich ahmt für Stasiuk die Literatur ›die Geografie nach‹ und setzt sich ›aus Blicken aus dem Auto‹ zusammen. Und so besteht der Roman hauptsächlich aus Bewusstseinssplittern und traumhaft erfassten Landschaften, wenn der italienische Kleinlaster der beiden Männer Kurs auf die Karpaten nimmt.«
Ingo Arend, cicero.de
»Der polnische Erfolgsautor Andrzej Stasiuk rückt die Gestalten vom Straßenrand ins Zentrum seines neuen Romans Hinter der Blechwand und beschreibt sie so liebevoll, dass aus Transformationsverlierern in abgewetzten Lederjacken wahre Helden werden.«
Katarina Bader, Die Zeit
»Was für ein wüstes, wildes, herrliches Buch über das, was wir gemeinhin den armen Osten nennen. Im Übrigen das beste Buch, das Andrzej Stasiuk bis jetzt geschrieben hat. Der Kampfhüne aus den polnischen Walkarpaten hat mit diesem Roman sein Meisterstück vorgelegt: Noch nie war er so poetisch, so sentimental, so präzise. Noch nie war er so radikal.«
Martin Becker, WDR3
»Hinter der Blechwand ist ein Stück kräftiger Männerprosa, getränkt mit Schweiß, Alkohol und Benzin, in deren Mittelpunkt zwei Männer stehen, die irgendwie, irgendwann in ihrem Leben aus der Spur geraten sind.«
Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur
»Stasiuk schreibt nicht mit dem Zeigefinger des Besserwissers. Er entfaltet den Alltag der Menschen in Mitteleuropa in der Drei D Version der Autoren von Format: Humor, Poesie,Stil. Literatur als Kino. Magie des Wortes.«
Martin Graff, SR 2
»Von der ersten bis zur letzten Seite ist in dieser ›Roadnovel‹ alles in Bewegung...Stasiuks Geschichten bilden ein notwendiges Korrektiv zum bis zum Überdruss flach geredeten Finanzkrisen-Europa. «
Bernhard Fetz, Die Presse, Wien
»Es muss einem Schriftsteller erst einmal gelingen, den Leser über rund dreihundert Seiten, auf denen insgesamt nicht allzu viel passiert, derart bei der Stange zu halten. Genau dies schafft Stasiuk mit seiner Road Novel, die viele seiner bekannten Themen variiert, ohne dass man ihrer müde würde.«
Judith Leister, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Hinter der Blechwand schärft den Blick dafür, was Europa in seinem Südosten an dürftigem Alltag, Armut und Orientierungslosigkeit verteckt. Stasiuk, der seit 25 Jahren im polnischen Süden nahe des Grenze zur Slowakei lebt, reist umher wie sein Ich-Erzähler Pawel, füttert seinen Roman auch mit Details aus der Ukraine, aus Ungarn, Rumänien, Bulgarien.
Rainer Hartmann, Kölner Stadtanzeiger
»Hinter der Blechwand untermauert eindrucksvoll Stasiuks Ruf, einer der ganz großen Autoren nicht nur der polnischen Literatur, sondern der gesamteuropäischen zu sein.«
Jürgen Lentes, junge Welt
»Der materielle und moralische Zusammenbruch Mitteleuropas ist das eigentliche Thema dieses sinnlich-wortreichen Romans, der sich scheinbar assoziativ durch Mitteleuropa bewegt und Beobachtungen, Erinnerungen und Geschichten zu einer road novel verwebt.«
Christine Hamel, Bayern 2, Kulturwelt
»Andrzej Stasiuk hat mit seinem Roman ein sehr vielschichtiges Buch geschrieben. Es ist eine Liebeserklärung an dieses europäische Niemandsland, das von Gott und der Welt verlassen zu sein scheint. … Dass diese Tonlage auch in der deutschen Ausgabe des Romans so gut getroffen wurde, liegt an der gelungenen Übersetzung von Renate Schmidgall.«
Thomas Mahr, Lesart 3/11
»Hinter der Blechwand ist ein Roadmovie der Reste, der Verlorenheit und des Status quo.«
Patrizia Hecht, tageszeitung