Hg.: Mark Greif
Hipster - Eine transatlantische Diskussion

Mit Abbildungen
Hipster
Leseprobe » Bestellen »


D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 23.01.2012
Broschur, 208 Seiten
ISBN: 978-3-518-06173-2

Inhalt

Ende der neunziger Jahre tauchte plötzlich eine neue soziale Spezies in US-Großstädten auf: die Hipster. Die Erben der Beatniks oder Hippies trugen zu enge Jeans, Baseballmützen, Schnäuzer und hatten Dosenbier oder einen Laptop dabei. Begleitet wurde ihr Auftreten von der Musik der Strokes oder von Belle and Sebastian, 2001 setzte Wes Anderson ihnen in The Royal Tenenbaums ein filmisches Denkmal. Spätestens als 2004 die erste deutsche Filiale von American Apparel eröffnete, hatten die Hipster bzw. die eng mit ihnen verwandten digitalen Bohèmes den Sprung über den Atlantik geschafft.

Die New Yorker Zeitschrift n+1 widmete den Hipstern 2009 eine Tagung an der New School: Was sind eigentlich Hipster? Und wofür sind sie ein Symptom? Für eine Generation, die Geld verdienen und doch nicht erwachsen werden will? Ein durch und durch ironisches Zeitalter? Den postindustriellen Konsumkapitalismus? Der Band sorgte nicht nur in den USA für großes Aufsehen, das Buch wird mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt. In dieser Ausgabe werfen Jens-Christian Rabe (Süddeutsche Zeitung), Tobias Rapp (Der Spiegel) und Thomas Meinecke zusätzlich einen deutschen Blick auf dieses transatlantische Phänomen.

Pressestimmen

»Doch der Band Hipster bietet mehr als knuffige Aphorismen und smartes Kneipengeplauder. In einem längeren, ziemlich guten Aufsatz verhandelt Greif die Gentrifizierung von Williamsburg...und was das alles für Berlin-Mitte bedeutete, erklärt Tobias Rapp in bestem Spiegel-Deutsch, also flott und schmunzelig statt akademisch-eckig, im hinteren Teil des Buchs.«

Christof Meueler, junge Welt

»Es ist ein fulminanter Abgesang auf die Spezies des Geschmacks-Strebers ...«

abendblatt.de

»Eine interessante und unterhaltsame Beschreibung der jüngeren Entwicklung bestimmter Teileder nicht nur amerikanischen Jugendkultur, aufschlussreich und gut zu lesen.«

bv, Bücher März/April 2012

»Greif geht es, wie jedem wirklich guten Essayisten, nicht um die Beantwortung von Detailfragen, sondern er hat stets das große Ganze im Blick. Es sind die großen Fragen, die ihn faszinieren. Und an dieser Faszination lässt er uns mit jedem Satz teilhaben.«

testcard 22/12

»...unterhaltende und erhellende (und glücklicherweise kaum ›ironische‹) Einsichten...«

Christian Lehner, fm4.orf.at

Videobeiträge

Kommentieren