Else Lasker-Schüler
IchundIch

Herausgegeben von Karl Jürgen Skrodzki und Kevin Vennemann
IchundIch
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D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 12.10.2009
Gebunden, 101 Seiten
ISBN: 978-3-633-54241-3

Inhalt

Anfang der vierziger Jahre läßt die aus Deutschland geflüchtete Else Lasker-Schüler die prominentesten Nazis zur Hölle fahren: In dem im Jerusalemer Exil geschriebenen, zu Lebzeiten unveröffentlichten Stück IchundIch rechnet sie mit dem Hitlertum ab, rasant setzt sie ihr politisches Weltgericht in Szene. Goethes Faust-Personal gibt sich mit Personen der Zeitgeschichte ein Stelldichein. Marthe Schwerdtlein flirtet unverhohlen mit Goebbels, den Mephisto nebst Göring, Heß und von Schirach zu einem Geschäftsessen empfängt. Am Ende dieses »Höllenspiels« verliert Hitler »die geraubte Welt« und versinkt mit all seinen Schergen rettungslos im Höllenschlamm.

 

Die vorliegende Textausgabe basiert auf dem einzigen im Nachlaß überlieferten Typoskript von IchundIch, Anmerkungen und ein Nachwort erhellen die Entstehungsgeschichte und Bezüge des Stückes.

Pressestimmen

»Die jetzt vorliegende Fassung von IchundIch … gibt uns Lesern endlich die Gelegenheit, Else Lasker-Schüler als das wahrzunehmen, was sie auch ist- eine intervenierende Intellektuelle, die sich nicht im Dichtertum einschließen lassen wollte.«

Jörg Sundermeier, Jüdische Allgemeine

»Ein zeitüberragendes Werk, das das Fragile, den Bruch zwischen unmenschlicher Wirklichkeit und visionärem Esprit bloßstellt und -legt.«

kultur-punkt.ch

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