George Steiner
Im Raum der Stille - Lektüren

Aus dem Englischen von Nicolaus Bornhorn
Im Raum der Stille
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D: 22,90 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 18.04.2011
Gebunden, 272 Seiten
ISBN: 978-3-518-42231-1

Inhalt

»Die Kunst des Lesens ist eine Kunst des Zuhörens.«
George Steiner
 
Nach seinem großen Erfolg Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk bei Suhrkamp vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und Brecht, Broch und Celan, Cioran und Canetti, Nabokov und Koestler, Kraus und Bernhard, Benjamin und Scholem, Céline, Simone Weil und Lévi-Strauss, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der ›Suhrkamp-Kultur‹.

Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken durchaus fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen »Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille« (Antoine de Saint-Exupéry).

Nach den vielbesprochenen und erfolgreichen englischen, französischen und italienischen Ausgaben liegen George Steiners »Lektüren«, eine Auswahl seiner brillanten Essays für den New Yorker, nun endlich auch in deutscher Sprache vor.

Pressestimmen

»Steiners Texte zeugen zwar von einer stupenden abendländischen Bildung und von theoretischer Brillanz, aber sie sind überraschend leicht lesbar, auch für nichtakademische Leser ein Genuss an stilistischer Schönheit und federnder, origineller Klugheit.«

Ursula März, Deutschlandradio Kultur

»Man liest das Buch wie einen Gedankenführer durch das 20. Jahrhundert: Elias Canetti und Bertolt Brecht, Simone Weil und Samuel Beckett, selbst Albert Speer würdigt Steiner aus einer oft überraschenden Perspektive. Und immer wieder bringt er die Dinge präzise auf den Begriff.«

Harald Loch, Jüdische Allgemeine Nr. 19

»Im Raum der Stille ist aber kein leises, gediegenes Werk zur seichten Unterhaltung, sondern der literarische Raum ist ein gewaltiger Resonanzkörper großer Gedanken. Literartur, die allzu oft zum Außenseiter der Kultur geworden ist, bekommt bei ihm wieder existenzielles Gewicht.«

VivArt, magazin für Kultur und Lebensart 9/2011

»Viele Einzelsätze des literarisch gebildeten und wortgewandten Essayisten kulminieren in verdichteten Erkenntnissen, seine Meisterleistung liegt jedoch in den Eröffnungs- und Schlussätzen, den Angelpunkten für die dichten und gleichzeitig leicht und flüssig lesbaren, auch meisterhaft übersetzten Texte.«

Wolfgang Moser, sandammeer.at 6/2011

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