Peter Handke
Immer noch Sturm

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CH: 13,50 sFr

Erschienen: 13.02.2012
suhrkamp taschenbuch 4323, Taschenbuch, 165 Seiten
ISBN: 978-3-518-46323-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Ein Panorama, das weit über alle literarischen Genres hinausreicht und sie sich zugleich anverwandelt. Hier durchdringen sich Prosa und Drama, Theatralisches und Poetisches, Geschichtliches und Persönliches.

Das Jaunfeld, im Süden Österreichs, in Kärnten: Dort versammeln sich um ein »Ich« dessen Vorfahren: die Großeltern und deren Kinder, unter ihnen die eigene Mutter. Gestaltet Peter Handke eine beispielhafte Familientragödie in Szenen? Erzählt er anhand einzelner Stationen das Epos eines Volkes, der Slowenen? Entwirft er das Geschichtsdrama der ewigen Verlierer? Oder wendet er sich, erzählend-dramatisch, zurück zur eigenen Biographie, deren Voraussetzungen und Folgen?

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Kommentare

Keine Rezension, kein ordentlicher Kommentar - Sache der Profis, Literaturkritiker und so.
Eher Impression, Berührtsein von diesem Buch; ich war zufällig darauf gestoßen, virtuell online, las ein paar Sätze und wusste, nein spürte sofort, das muss ich lesen. Ich lese sonst nicht, nicht viel, Maß halten, es wird so viel geschrieben, publiziert, immerzu, immerzu; wie das verdauen, ohne erledigt zu sein?
Doch dann, manchmal geschieht das Wunderbare: da sind plötzlich Worte, die dich berühren, die etwas in dir treffen, worauf du nicht gefasst bist; etwas zwischen den Worten, Satzfetzen oder wie...
Ein Schwebezustand, ja, da erzählt jemand schwebend, lässt einen raumzeitlichen Schwebezustand vor dir, mit dir erstehen, und du sitzt, liegst, stehst, kommst, gehst, weinst, schreist, fluchst, denkst, sprichst, träumst mitten darin, unmittelbar.
Vergangenheit und noch einmal vergangene Vergangenheit treffen sich im vage fließenden Jetzt;
Szenen, Orte, Örtlichkeiten, Bilder verschmelzen hier oder wo...
Immer noch Sturm.
Nektar.
Danke, Peter Handke.
maria reinecke, Berlin , 13.12.2012

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