Joseph McVeigh
Ingeborg Bachmanns Wien 1946-1953

Leseprobe » Bestellen »


D: 24,95 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 11.01.2016
Gebunden, 314 Seiten
ISBN: 978-3-458-17645-9
Auch als eBook erhältlich

Porträt der Dichterin als junge Frau

Im Herbst 1945 macht sich die 19-jährige Ingeborg Bachmann auf den Weg, den sie später als ihren »längsten« bezeichnen wird, hinaus aus dem ländlichen Kärnten, über Innsbruck und Graz nach Wien. Sie beginnt ein Studium der Philosophie, Germanistik und Psychologie, gehört bald zum engeren Kreis um Hans Weigel im Café Raimund, lernt Paul Celan, Ilse Aichinger, Milo Dor und viele andere Nachwuchsschriftsteller und Künstler kennen und veröffentlicht neben ihrer Arbeit für den amerikanischen Besatzungssender Rot-Weiß-Rot erste Gedichte und Erzählungen. Die im Krieg schwer beschädigte, von den Alliierten besetzte Stadt wird ihr zu einer neuen »Heimat an der Grenze: zwischen Ost und West, zwischen einer großen Vergangenheit und einer großen Zukunft.«

So kenntnis- wie detailreich schildert Joseph McVeigh Ingeborg Bachmanns Entwicklung als junge Autorin im geistig-kulturellen Milieu der Nachkriegszeit, von den Studienjahren bis zu ihrem großen Erfolg bei der Lesung der Gruppe 47 im Mai 1953 und ihrem langen Abschied aus Wien.

Aus dem Buch

»Als der Krieg zu Ende war, ging ich fort und kam voll Ungeduld und Erwartung nach Wien, das unerreichbar in meiner Vorstellung gewesen war.«

Pressestimmen

»Der Roman enthält einige wunderbar dicht und feuilletonistisch geschriebene Passagen ...«

Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung

»Man muss sich nicht besonders für Ingeborg Bachmann interessieren, um dieses Buch zu mögen.«

Peter Pisa, Kurier, Wien

»... Pflichtlektüre für jeden Bachmann-Begeisterten, aber auch für alle, die sich für den Kreis um Hans Weigel und die junge Generation der Nachkriegsschriftsteller in Wien interessieren.«

Zeilensprünge

Kommentare

»McVeighs macht mit seiner Biografie große Lust, mehr von Ingeborg Bachmann zu lesen, sie weiter zu entdecken. Mir haben es insbesondere ihre Gedichte angetan, die unglaublich einfach und eloquent sind und voll dunkler Schönheit.«
Binge Reader (bingereader.org), 01.06.2016

Kommentieren