Mark Terkessidis
Interkultur

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Interkultur
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Erschienen: 22.02.2010
edition suhrkamp 2589, Broschur, 220 Seiten
ISBN: 978-3-518-12589-2

Inhalt

Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel – lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici – als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung. Alle Institutionen müßten darauf abgeklopft werden, ob sie Personen, egal welcher Herkunft, auch tatsächlich die gleichen Chancen auf Teilhabe einräumen. Nur so können die Potentiale einer vielfältigen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.

 

Pressestimmen

Terkessidis Stil ist kein bisschen langweilig. Er berichtet lebendig und mit vielen Beispielen aus dem Alltag (oft bleibt einem das Lachen im Halse stecken) von der gegenwärtigen Situation und zeigt Alternativen für die Zukunft auf. Hier schreibt jemand, der selbst über reichhaltige Erfahrungen mit dem Thema verfügt. Das Buch eignet sich für alle Menschen, die sich mit den Themen Migration, Politik und Kultur auseinandersetze. Eigentlich für alle Bundesbürger!
leser-welt.de

»Interkultur soll mit messbaren Zielvorgaben an den tatsächllichen Verhältnissen ansetzen. (...) Die Lektüre des Buches, das seine erhellende Sicht auf die neuen ethnischen Realitäten auch den persönlichen Erfahrungen des Autors verdankt, sollte mindestens für alle sich mit Migrationspolitik Beschäftigenden Pflicht sein.«

Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung

»Mit großer Freude liest man diese Kulturkritik, delektiert sich an den Kommentaren zur Sozial- und Bildungspolitik, und solidarisiert sich mit den Widerworten zur Instrumentalisierung der Künste im Zusammenhang mit Migration.«

Wolfgang Schneider, Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 129

Videobeiträge

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