Amos Oz
Judas - Roman

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
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Erschienen: 11.04.2016
suhrkamp taschenbuch 4670, Broschur, 331 Seiten
ISBN: 978-3-518-46670-4
Auch als eBook erhältlich

 

 
 


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Inhalt

Im Winter 1959 kommt der junge Schmuel Asch nach Jerusalem, um seine Magisterarbeit zu schreiben. Allein und ohne finanzielle Unterstützung, braucht er dringend eine Nebenbeschäftigung. Eine Anzeige führt ihn ins Haus eines eigentümlichen alten Mannes namens Wald; nachts liest er ihm vor und unterhält sich mit ihm – über die Ideale des Zionismus, über die jüdisch-arabischen Konflikte.
Und dort trifft er auf die geheimnisvolle Atalja Abrabanel, deren verstorbener Vater einer der maßgeblichen Anführer der zionistischen Bewegung war. Sogleich ist Schmuel gefesselt von der Schönheit und Unnahbarkeit dieser Frau. Nach und nach gelingt es Schmuel, ihr Geheimnis zu enthüllen – und damit auch das des alten Wald.
Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über das geteilte Jerusalem vor dem Sechs-Tage-Krieg, eine Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.

Pressestimmen

»Ein grandioser Roman über Verrat und Dissidenz«
Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»Oz führt auf virtuose Weise Weltpolitik mit Religionsgeschichte zusammen und stellt so auch das Schicksal Europas in einen erhellenden Zusammenhang.«

Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

» ... Amos Oz ist mit Judas ein reifes Meisterwerk gelungen – ein Roman voller Weisheit und melancholischem Humor, mit runden, glaubhaften Figuren, die einem beim Lesen immer mehr ans Herz wachsen; ein Buch, in dem man wohnen will.«

Hannes Stein, Die Literarische Welt

» ... ein leuchtender Roman. Reich in vielerlei Hinsicht. Melancholisch und auch komisch, anregend und anrührend. Und geschmeidig ins Deutsche übertragen von Mirjam Pressler.«

Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau
»Amos Oz gehört zu den großen Schriftstellern der Weltliteratur.«
Süddeutsche Zeitung

»Amos Oz ist ein Meister des Erzählens.«

Neue Zürcher Zeitung

» ... eine bezaubernde Geschichte über die Liebe in ihren verschiedenen Spielarten und die nicht enden wollende Suche danach.«

Katharina Stegelmann, KulturSpiegel März 2015

»Darüber hinaus hat dieser in manchem erfrischend altmodische Roman nun aber auch noch die Kraft, zu zeigen, was Literatur vermag (und weshalb wir schließlich im Ernst lesen): einen gedanklichen Raum zu schaffen, in dem deutlich wird, was für große, teilweise uralte, schwere und teilweise aneinander widersprechende Geschichten auf uns lasten.«

Dirk Knipphals, taz. die tageszeitung

»Die Übersetzungsarbeit aus dem Hebräischen muss bei diesem Buch ebenfalls hervorgehoben werden. Mirjam Pressier verfügt über genügend Sensibilität, um sich dem eigenwilligen Sprachrhythmus von Oz anzupassen. Sie bildet seinen Stil im Deutschen subtil ab. Das Ist die Hohe Schule der Übersetzungskunst.«

Ulf Heise, MDR FIGARO

»… was bedeutet diese Erzählung über Zweifel am Konzept der Staatsgründung und über Judas …? Oz gibt mit der Form des Romans eine Antwort. Den mag er nicht verstanden wissen als Intervention im politischen Streit. Die so mutige wie dramatisch inszenierte künstlerische Auseinandersetzung appelliert an die Fantasie, den idealistischen Verrat als radikale Abweichung vom Mainstream zu denken.«

Stephan Lohr, SPIEGEL ONLINE

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Kommentare

»Ein fesselnder, berührender und zugleich sehr nachdenklich stimmender Roman, der mich noch lange begleiten wird. Das nenne ich Weltliteratur!«
Sybille Scheerer, Buchhandlung Roth Offenburg, 26.04.2015

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