Peter Handke
Kali - Eine Vorwintergeschichte

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Erschienen: 23.06.2008
suhrkamp taschenbuch 3980, Broschur, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-45980-5

Inhalt

Im Frühjahrsmonat Mai berichtet Don Juan – in Don Juan (erzählt von ihm selbst) – von seinen Abenteuern mit den Frauen, die ihm in ganz unterschiedlichen Weltgegenden begegnen. Hier entsteht »Handke-Land, wie es heute kein anderer Autor zu erfassen und zu schreiben vermag« – schrieb die Neue Zürcher Zeitung. Im neuen Buch, der geheimnis-vollen und überraschungsreichen »Vorwintergeschichte« Kali, bricht eine Sängerin nach Abschluß ihrer Tournee in ihre Kindergegend auf – nach Handke-Land: »In die Gegend gleich nebenan, hinter dem Kindheitsfluß. ... Dort ist der Winter noch Winter. Oder: Es ist eine Auswanderer-Gegend ... Das Einzige, was ich noch weiß: Der Untergrund dort besteht bis in die tiefsten Tiefen aus Salz – Kali. ... Auch im Sommer ein schneeweißer Bergrücken mitten in der Ebene.«

An jenem Ort leben die unterschiedlichsten Weltenbewohner, »Überlebende des Dritten Weltkriegs, der rund um uns schon seit langem wütet, unerklärt, wenig sichtbar, aber um so böser«. Deren Leben, so wird der Sängerin bei ihrer Ankunft in der Siedlung auf dem Kali-Berg deutlich, ist völlig aus den Fugen, seit ein Kind verschwunden ist.

Und wie geht es mit dem Kind weiter? Und warum heißt es am Ende: »Ah, wenn einmal ein Kind ins Erzählen kommt...«? In Kali hat Peter Handke die Geschichte, die Stationen, das ernste Spiel des Verlorengehens, des Findens und Suchens in unserer Zeit erzählt. Wen sucht die Sängerin? Warum reist sie zunächst zu ihrer Mutter? Wieso flößt sie dem Mann und dessen Sohn in der Bergwohnsiedlung Angst ein? Und warum reist sie zum tiefsten Punkt des Salzstocks?

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