Fritz Breithaupt
Kulturen der Empathie

Kulturen der Empathie
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A: 13,40 €
CH: 19,50 sFr

Erschienen: 18.05.2009
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1906, Broschur, 204 Seiten
ISBN: 978-3-518-29506-9

»Breithaupt nimmt den Leser mit auf eine an Überraschungen reiche Tour zu den kulturellen Praktiken, in denen Empathie inszeniert, aber auch gefiltert oder blockiert wird.«

Dieter Thomä, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

Wo früher Gesellschaftstheorien auf Kommunikation setzten, erscheint nun zunehmend Empathie oder Einfühlung als Kitt, der die Gemeinschaften zusammenhält. Doch was genau ist Empathie und was leistet sie? Fritz Breithaupt berücksichtigt in seinem Buch die psychologischen und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte, aber auch die Literatur und Philosophie, die seit Jahrtausenden über Empathie und Mitleid nachgedacht haben, um verschiedene »Kulturen der Empathie« zu unterscheiden. Fluchtpunkt seiner Theorie ist eine Grammatik der Empathie, die menschliche Einfühlung als einen sozialen Prozeß ausweist, der komplexe Narrationen beinhaltet und eine Idee von Gemeinschaft ins Spiel bringt, die sich mit naturwissenschaftlichen Mitteln allein nicht hinreichend beschreiben läßt.

Pressestimmen

»Diese[...] Abhandlung überzeugt dadurch, dass sie wissenschaftliche Präzision mit größter sprachlicher Klarheit verbindet.«

Ulrich Greiner, Die Zeit

»Das komplexe Problem wird – im Bachelorzeitalter unerlässlich! – in kleine handliche Pakete geschnürt: Für den eiligen Leser, der sich nur ›ein Bild machen‹ will, wird in der ›Gebrauchsanweisung‹ ein roter Faden gelegt, ebenso wie für den an kognitionswissenschaftlichen Fragen Interessierten.«

Josef Bordat, fixpoetry.com

»Neben der Einleitung, die ausgezeichnet in die zentralen Themen und Anliegen des Buches einführt, sind die gelungen Zusammenfassungen jeweils am Kapitelende besonders hervorzuheben. Gleiches gilt auch für das präzise Nachwort, das wichtige Impulse für das Verhältnis von Empathie und Moral benennt. Die Lektüre dieses Buches kann daher für Leserinnen und Leser unterschiedlichster Interessenslagen, wie in der Skizzierung der Gebrauchsanweisung zum Buch vielleicht deutlich wurde, uneingeschränkt empfohlen werden. Auch am Thema Interessierte, die über keine Vorkenntnisse in den Fachbereichen verfügen, die das Buch tangiert, dürften es mit großem Erkenntnisgewinn lesen.«

Stefan Meyer-Ahlen, rhs. Religionsunterricht an höheren Schulen, München 4/2011

»Breithaupts Buch stellt eine äußerst thesenreiche und inspirierende Auseinandersetzung mit den in (literatur-) wissenschaftlichen Diskursen oft unreflektierten Spielarten der Empathie dar, die darüber hinaus auch noch sehr unterhaltsam geschrieben ist.«

Markus Wiefarn, IASL online

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