Paula Modersohn-Becker
»Kunst ist doch das Allerschönste« - Briefe einer jungen Künstlerin

Herausgegeben von Corona Unger. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen
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D: 14,00 €
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CH: 20,90 sFr

Erschienen: 29.10.2007
Insel-Bücherei 1299, Gebunden, 115 Seiten
ISBN: 978-3-458-19299-2

Inhalt

»Eine Russin fragte mich, ob ich denn das auch wirklich so sähe, wie ich das mache, und wer mir das beigebracht hätte. Da log ich und sagte stolz: ›Mon mari‹. Darauf ging ihr ein Talglicht auf und sie sagte erleuchtet: ›Ach so, Sie malen wie Ihr Mann malt.‹ Daß man so malt wie man selber, das vermuten sie nicht.« Paula Modersohn-Becker malte wie sie selber, und als sie am 20. November 1907 mit 31 Jahren starb, hinterließ sie ein Werk, das Epoche machte. In den Briefen an ihre Eltern, später vor allem an Otto Modersohn, spricht sie von ihrer Arbeit, beschreibt mit großer Treffsicherheit die Bilder, die sie in den Museen beeindruckten. Paula Becker ist eine hinreißende Briefschreiberin, und in ihren Schilderungen zeichnet sich über die wenigen Jahre ihres Schaffens hin ihre künstlerische Reifung ab, als hätte sie gewußt, daß sie nicht viel Zeit haben würde.
Corona Unger, Kuratorin am Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen, hat die schönsten Briefe Paula Modersohn-Beckers ausgewählt und Bilder hinzugestellt, auf die in den Briefen Bezug genommen wird.

Kommentare

Hier handelt es sich wieder mal um ein Bändchen der Insel-Bücherei, wie ich es mir wünsche. Bei manch anderer Nummer der Insel-Bücherei tritt der Charakter des Geschenkbüchleins zu sehr in den Vordergrund, was nicht unbedingt sein muß. Allerdings gibt es auch einen Makel: ich bin Sammler und lege großen Wert auf Qualität und Vollständigkeit. Bei dieser Nummer und 1298 - Dora Maar und Pablo Picasso - fehlen in meinen Exemplaren die Lesezeichen. Könnten Sie mir die nachsenden oder gibt es dafür gar keine ?
MfG
Stephan Berndt
Stephan Berndt, Gartenstr. 11, 37339 Worbis, 13.11.2007

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