Dietmar Dath
Leider bin ich tot - Roman

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Erschienen: 11.01.2016
suhrkamp taschenbuch 4654, Klappenbroschur, 461 Seiten
ISBN: 978-3-518-46654-4
Auch als eBook erhältlich

Dietmar Daths provokanter und verblüffender Roman über Religion.

Vielleicht gibt es Gott doch. Was, wenn er uns nicht mag?

Ein deutscher Filmregisseur flieht vor einer anstrengenden Liebe. Seine Schwester wird vom Staat verdächtigt, als radikale Islamistin einen Anschlag zu planen. Sein bester Freund aus Kindertagen kämpft als Pfarrer mit dem Teufel. Und eine Frau, die alle drei kennt, aber mehr ist als ein Mensch, öffnet die Tür zum Schlimmsten, was Menschen sich vorstellen können.

Dietmar Daths letzter großer Roman, Feldeváye, handelt von der weltenverändernden Kraft der Kunst. Sein neuer Roman, Leider bin ich tot, handelt von der weltenverändernden Kraft der Religion – von Menschen, die ganz sicher sind, dass es »mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als der Hedonismus sich träumen lässt, dass höhere Wesen existieren, dass du als Mensch die Bindung brauchst an das, was weiter sieht und mehr vollbringt als du«.

Aus dem Buch

»Gewissen, Mitgefühl … weißt du, das ist was für Leute, die leben. Ich hätte das auch gern. Aber leider bin ich tot.«

Pressestimmen

»So viel Selbstironie hat Stil. Aber nicht nur deshalb sollte man diesen Roman lesen. Ein geiles Buch!«

Florian Schmid, der Freitag 2/2016

»Man kann auch richtig glücklich darüber sein, dass ein Autor in der Lage ist, einen Leser in wirklich existenzielle Zustände zu versetzen, ohne dass dafür irgendeine Konsequenz getragen werden muss außer Nachdenken.«

Helene Hegemann, Literatur Spiegel April 2016

»Bei aller Theorie, die im Buch stichpunktartig verhandelt und oft direkt zitiert wird, ... bedient Dath zugleich das Bedürfnis nach Action, und dem wird er insbesondere im bombastischen Finale gerecht.«

Tim Caspar Boehme, taz. die tageszeitung

»Herrlich blöd schlau schräg eben«

Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine

»Rasanter Abgesang auf den Zeitgeist, in dem Metaphysik, politische Theorie und Biopolitik auf Crashkurs sind.«

Thomas Hummitzsch, Tip Berlin 2/2016

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Kommentare

»›Leider bin ich tot‹ ist ein schlau ausgeführtes Gedankenspiel, das nach Sprüngen im Wissenschaftskitt sucht, der unser Weltbild zusammenhält – ein Spiel, das die Tatsache, dass Menschen nun einmal glauben, ernst nimmt und gleichzeitig die Trennlinie zwischen Glauben und Wissenschaft fröhlich als Springseil benutzt.«
Sonja Grebe, satt.org, 09.05.2016

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