Lily Brett
Lola Bensky - Roman

Aus dem Englischen von Brigitte Heinrich
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D: 19,95 €
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 10.09.2012
Gebunden, 302 Seiten
ISBN: 978-3-518-42330-1

Wunderbar absurd und voller Wärme:
Lily Bretts neuer Roman über eine herrlich unkonventionelle Heldin

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»Geschichtsbewältigung à la Lily Brett: traurig und gleichzeitig verstörend komisch.«

Elle

 

Inhalt

Lola Bensky ist neunzehn, als Keith Moon von The Who vor ihren Augen die Hosen runterlässt und Cher sich ihre falschen Wimpern borgt. Es sind die Sixties, und Lola ist als Reporterin in London und New York unterwegs, um Interviews mit Musikern zu führen. Sie unterhält sich mit Mick Jagger über Sex und Diäten, mit Jimi Hendrix über Mütter, Gott – und Lockenwickler. Ihre Leser sind vermutlich eher an Tratsch interessiert, aber Lola war schon immer etwas unkonventionell. Zum Glück ahnen ihre Eltern nichts davon, dass sie mit Menschen zu tun hat, die mit freier Liebe und Drogen experimentieren. Sie haben das Konzentrationslager überlebt, aber das würde sie ins Grab bringen. Und Lola fühlt sich schon schuldig genug, dass sie Übergewicht hat und keine Anwältin geworden ist. Doch sie ist fest entschlossen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. 

Lola Bensky ist ein hinreißend komischer und herzzerreißend menschlicher Roman über Neurosen und die Last der Vergangenheit. Und eine fulminante Hommage an die großen, verrückten Heldinnen und Helden der Sixties.

Im Original erschienen unter dem Titel Lola Bensky (International Creative Management).

Pressestimmen

»Dieser Roman ist ein feingesponnenes Gewebe, dem Achtung gebührt.«

Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In ihrer ironischen Art vereinbart sie etwas, was nicht vereinbar scheint. Sie lässt ihre HeIdin keine Sekunde vergessen, wer sie ist und woher sie kommt; Lola Bensky ist immer authentisch, und ihre Gegenüber lassen sich interessiert auf sie ein.«

Ulrike von Bülow, Brigitte woman 10/12

»Lily Brett erzählt in ihrer unaufgeregten schlichten Sprache triviale Pop-Rebellion aus der Perspektive des historischen Grauens und relativiert durch Lolas scheinbar naiven Blick, aber auch durch viele humorvoll erzählte, mitunter comichafte Szenen, die selbstverliebte Nabelschau der Generation Rock.«

Stefan Maelck, NDR Kultur

»Lustvoll liest man sich hinein in dieses Leben. Mit lachenden und hin und wieder blutenden Augen, weil Lily Brett eben beides kann: Vergnügt und glasscherbenscharf erzählen. Komik und Entsetzen nebeneinander stellen. Das ist ihre grosse Kunst.«

Gabriele von Arnim, NDR 1

»Lily Bretts Frauen strahlen vor Originalität und Stärke.«

Publishers Weekly

»Vor allem von den Begegnungen mit den Musikgrößen lebt ihr sechster Roman; und bewegt sich wie immer entlang der eigenen Biografie.«

Kurier Wien

»Lily Brett hat das Talent, Trauer und Witz zusammenzubringen, ohne das eine oder das andere zu neutralisieren.«

Missy Magazine

»Der Roman lebt von den starken fiktiven und nicht-fiktiven Persönlichkeiten, die liebevoll und realistisch gezeichnet werden.«

Mareike Katchouroyskaja, Lesart 3/ 12

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Kommentare

Lily Brett, alias Lola Bensky, war das erwartete große Leseerlebnis. Wie immer schreibt sie gekonnt und humorvoll über sich und ihre Welt. Die Beschreibung ihrer schillernden Erfahrungen mit den Größen der Rock- und Popszene der sechziger- und siebziger Jahre, ihre Familiengeschichte, die wechselnden Orte London, New York, Amsterdam und immer wieder die eingefügten dramatischen Erlebnisse ihrer Mutter als Jüdin im Dritten Reich machen das Buch eindringlich und unverwechselbar. Drei !!! für dieses Buch.
Sibylle Herwig, 20.07.2012

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