Felix Ackermann
Mein litauischer Führerschein - Ausflüge zum Ende der Europäischen Union

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Erschienen: 27.03.2017
suhrkamp taschenbuch 4763, Broschur, 295 Seiten
ISBN: 978-3-518-46763-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Was hält Europa heute zusammen? Wie gehen die Menschen in Litauen mit der Freiheit um, die sie vor einem Vierteljahrhundert gewonnen haben? Wie funktioniert die Europäische Union an ihren östlichen Außengrenzen, zwischen Kaliningrad und der Republik Belarus? Statt über diese Fragen am Berliner Schreibtisch nachzudenken, bricht Felix Ackermann 2011 auf, um Gastwissenschaftler in der litauischen Hauptstadt zu werden. Seine Familie erlebt in Wilna ein Europa der ganz praktischen Herausforderungen. Die Kinder lernen Litauisch und werden zu kleinen Patrioten erzogen. Seine Frau bringt eine Tochter zur Welt, die sogleich einen litauischen Personencode erhält. Und er selbst macht endlich doch noch seinen Führerschein in einer Kleinstadt namens Utena.
Der Historiker und Stadtanthropologe Felix Ackermann porträtiert kurzweilig und pointenreich eine mehrsprachige Gesellschaft, deren Aufbruch in eine bessere Zukunft immer wieder empfindlich gestört wird: von den eigenen sowjetischen Gewohnheiten, der Migration Hunderttausender Bürger in den Westen, der russischen Annexion der Krim und von der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Viva Lithuanica oder Kleines litauisches Einmaleins

Pressestimmen

»Im Buch schildert Ackermann seine litauischen Erfahrungen und erzählt von seinen Feldforschungen, wie er kurvt und schlittert über die Wege und Abwege, Straßen und Pisten, Gründe und Abgründe eines im langen Schatten seines großen östlichen Nachbarn gegenwärtig wieder stark verängstigten europäischen Grenzlandes.«

Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung

»Ein ebenso erkenntnisreiches wie unterhaltsames Buch, lesenswert sowohl für beschlagene Osteuropa-Kenner als auch für alle, die das, was aktuell östlich von Oder und Weichsel passiert, endlich besser verstehen wollen.«

Moses Fendel, WDR

»Aus dem Buch, das Ackermann schrieb, erfährt man viel über das kleine Land.«

Dietrich Schröder, Märkische Oderzeitung

»Gekonnt witzige Anekdoten führen den Leser auf eine frische und unverbindliche Art und Weise durch die Geschichte.«

Franziska Eisel, radio-andernach.de

Bildergalerien

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