Hans Magnus Enzensberger
Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin

Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin
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D: 19,90 €
A: 20,50 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 13.12.2010
Leinen, 241 Seiten
ISBN: 978-3-518-42211-3

»Hans Magnus Enzensbergers furioser Doppelschlag: Ein Buch über seine größten Flops und eines über die wilden Funken seines Denkens.«

Florian Illies, Zeit online

 

Inhalt

»Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende.« (Hans Magnus Enzensberger)

In diesem Schwarzbuch nimmt Enzensberger ein Thema ins Visier, das viele Künstlerkollegen scheuen, den Mißerfolg: »Wenigen Erfahrungen verdanke ich so viel; ich behaupte sogar, daß mir meine Flops im Lauf der Zeit geradezu ans Herz gewachsen sind. Sie gewähren Einblick in die Produktionsbedingungen, Manieren und Usancen des Kulturbetriebs und helfen dem Ahnungslosen, die Fallstricke, Minenfelder und Selbstschußanlagen einzuschätzen, mit denen er auf diesem Terrain zu rechnen hat.«

Das demonstriert der Autor anhand von Geschichten und Einfällen, Exposés, Treatments, Szenen und Projekten aus fünfzig Jahren. Vieles von dem, was auf dem Weg zur Kinoleinwand, zur Theater-, Opern- und Operettenbühne, zum Magazin oder zur verlegerischen Unternehmung verworfen wurde oder versandet ist, sei’s zu Recht oder zu Unrecht, passiert in diesem schwarzen Buch Revue. Wer oder was war schuld an den kleinen und großen Niederlagen? Lag es am Geld, an der Justiz oder am eigenen Übermut? Aber das ist für Enzensberger nicht der springende Punkt. Jammern, sagt er, sei ungesund. Er amüsiert sich lieber und überläßt dem Publikum zu guter Letzt noch Ideen, aus denen sich jeder gratis und portofrei bedienen kann.

Pressestimmen

»Lustvoll zeigt der Zettelkastenteufel Hans-Magnus Enzensberger auf jeder Seite seine Zunge. Sehr wirr, das alles, aber auch wohltuend. Der Meister, der nicht vom Himmel und schon gar nicht auf den Kopf fiel, ist glücklicherweise dann doch mehr ein genialer Messie als ein Messias.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Schwarz und weiß. Beides ein Vergnügen. Und beides er: treulos, was Ideologien und literarische Traditionen angeht, fest und treu in dem, was Erkenntnis und Abwechslung verspricht.«

Volker Hage, Der Spiegel 51/2010

»Dem Enzensberger-Leser wird das Buch größtes Vergnügen verschaffen. Die mehr als zwanzig Flops werden mit Textauszügen vorgestellt. Es ist eine Zeitreise und eine Reise, die Enzensbergers Feldzügen in die weite Welt des Films, des Theaters, der Oper und der Verlegerei nachfährt.«

Arno Widmann, Frankfurter Rundschau

»Es ist das Buch seiner schönsten Misserfolge … Da steckt der ganze Enzensberger drin. Eine geistige Autobiographie, erzählt am Beispiel seiner unerfolgreichsten, seiner nicht abgeschlossenen Projekte. Ein ungemein lebendiges, ideenreiches, kluges Werk – ein Bewegungsbuch. … Doch das Scheitern haben wenige Zeitgenossen so entschlossen als Chance wahrgenommen wie dieser Mann. Und seine sogenannten Flops, sind interessanter, reicher und lehrreicher als manches Lebenswerk.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Man muss wohl ein gewisses Lebensalter erreicht haben, um die nötige Gelassenheit für solch ein Buch aufzubringen. Für ein Eingeständnis der schönsten, folgenreichsten, schmerzhaftesten Missgeschicke des eigenen Berufslebens nämlich. … Überhaupt sind seine Flops natürlich auch immer kleine Siege. Weil sie doch alle zeigen, mit welchem Ideenreichtum dieser gewitzte Geist ausgestattet ist.«

Jobst-Ulrich Brand, Focus

»›Aus meinen Niederlagen habe ich mehr gelernt, als aus meinen Erfolgen‹, sagt Enzensberger und erzählt davon, dass es eine helle Freude ist«

Florian Illies, Die Zeit

»Wer hätte gedacht, dass Scheitern so unterhaltsam sein kann? Das rabenschwarz ummantelte Buch schenkt gutgelaunte Gelassenheit.«

Natascha Freundel, NDR Kultur

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