Peter Sloterdijk
Nach Gott - Glaubens- und Unglaubensversuche

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Erschienen: 13.06.2017
Gebunden, 364 Seiten
ISBN: 978-3-518-42632-6
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Hardcover

 

 

Die Konsequenzen aus dem Satz »Gott ist tot«


In seinem epochemachenden Buch Globen, in dem die Globalisierung von ihren Anfängen bis zur (vorläufigen) Entfaltung Ende des 20. Jahrhunderts beschrieben wird, kennzeichnet Peter Sloterdijk Gott »als schlechthin höchste Quelle von Versicherungsschutz«. Diese in allen (zumindest monotheistischen) Religionen gültige Annahme setzt Paradoxien frei, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit verheerende Konsequenzen hatten: der seit der Jahrhundertwende triumphierende Fundamentalismus ist die schlimmste Auswirkung.

Welche Entwicklungen sind jedoch mit dem spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts virulenten Satz »Gott ist tot« verbunden? Ist er ein Philosophem ohne reale Effekte? Ist er die Beschreibung eines Mentalitätswandels? Ist er eine Diagnose des Geschehenden? Ist er als Prognose zu begreifen, die alle interreligiös begründeten Auseinandersetzungen beendet?

Peter Sloterdijk zieht in seinem neuen Buch zum ersten Mal alle Konsequenzen aus dem Satz »Gott ist tot«. Dabei kommen die Bereiche der aktuellen Theologie und Philosophie ebenso ins Spiel wie die mörderische Politik der Gegenwart oder die unmittelbaren kulturellen und wissenschaftlich-technischen Entwicklungen.

70. Geburtstag am 26. Juni 2017

 

Aus dem Buch

»Was tut denn Gott, wenn er vor aller Existenz beschließt, wie ein Operndirektor im Absoluten mit den stärksten Kontrasten zu arbeiten?«

Pressestimmen

»Der bald 70-jährige ist ein Kraftwerk. Nichts in ihm scheint alt ... Bravo.«

Ulf Poschardt, Die literarische Welt

»Sloterdijk ermöglicht eine anregende Wanderung durch 2.500 Jahre Kultur- und Geistesgeschichte, die Jaspers, Kierkegaard, Heidegger und die ›jesuanische Ekstatik‹ einschließt.«

Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt

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