Alexander Kluge, Gerhard Richter
Nachricht von ruhigen Momenten - 89 Geschichten. 64 Bilder

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Erschienen: 19.08.2013
Bibliothek Suhrkamp 1477, Gebunden, 135 Seiten
ISBN: 978-3-518-22477-9
Auch als eBook erhältlich

60 Bilder von Gerhard Richter im Zwiegespräch mit neuen Texten von Alexander Kluge

Der Weltkünstler und der bedeutendste Chronist unserer Zeit

Im goldenen Herbst des Jahres 2012 stand Die Welt für einen Tag still, und als Sinnbild des Stillstands lag dort ein schläfriger Hund, wo sonst die Schlagzeilen drohen. Was war geschehen? Gerhard Richter, einer der global maßgeblichen Künstler, hatte die Herrschaft ergriffen und allen 30 Seiten der Welt-Ausgabe vom 5. Oktober 2012 seinen Handstempel aufgedrückt: Bilder von ruhigen Momenten in unruhigen Zeiten, Aufhebung des politischen Primats, Privates statt Welthistorisches, vor allem aber: kunstvolle Kontraste zwischen Schärfe und Unschärfe.

Bei der öffentlichen Vorstellung dieser ungewöhnlichen Kunstaktion hielt Alexander Kluge die Laudatio. Spontan begleitete er die Fotos mit Geschichten. Gerhard Richter antwortete darauf ebenso spontan mit dem Vorschlag eines gemeinsamen Buches. Richter lieferte weitere Bilder und Kluge weitere Geschichten. So entstand nach dem Erfolgsbuch Dezember eine zweite gemeinsame Arbeit der beiden im Februar 1932 geborenen Künstler: ein Buch zur zeitgleich durchlebten Geschichte, so scharf wie unscharf gesehen.

Aus dem Buch

»Zu schade, Realität bloß abzubilden oder: Wie das Licht in die Welt kam«

Pressestimmen

»Bilder und Texte im Mit- und Nebeneinander.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»... ein ausgesprochen schönes, so ganz anderes Buch, das in keine Schublade passt. Die Texte haben oft etwas Beiläufiges, Assoziatives, das gerade weil es nicht auserzählt wird, seinen Reiz behält ... Richters Fotos illustrieren die Texte nicht, sie korrespondieren mit ihnen.«

Andreas Hofmann, Gießener Allgemeine

»Die im Zusammenspiel von Richters Fotos und Kluges Texten entstehenden Nachrichten von ruhigen Momenten sind denn auch von solch untergründiger Unruhe erfüllt, dass sie einen noch lange beschäftigen.«

Alexander Wittwer, Lesarten

»Hier verbinden sich Bilder und Geschichten zu einem Gemeinschaftswerk teils expliziter, teils rätselhafter Bezüge. Kunst und Literatur bedeuten uns etwas, wenn sie uns berühren und selbst im Schweigen noch etwas sagen, unsere Neugierde wecken, ohne sie ganz zu stillen. So zu erleben in diesem hinreißend komponierten Band.«

Heinz Neidel, KircheKunst 1-2/2014

»Großartig sind die ›Kürzestgeschichten‹ und Momentaufnahmen in diesem schmalen Büchlein – meisterhaft festgehaltene Augenblicke.«

Städel Museum Blog

»Kluge ist ein Könner auf der Kurzstrecke, großartig in der Reduktion. Er hat kunstvolle, eindrucksvolle Texte im Kleinformat beigesteuert ... Richters Fotos illustrieren nicht, sie korrespondieren mit den Texten. Mal ist die Beziehung klar, oft auch nicht so direkt. Aber immer passt es: Da haben sich zwei gefunden.«

Andreas Heimann, Hessische Niedersächsische Allgemeine

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