Friedrich Ani
Nackter Mann, der brennt - Roman

Leseprobe » Bestellen »


D: 20,00 €
A: 20,60 €
CH: 28,90 sFr

Erschienen: 08.08.2016
Gebunden, 223 Seiten
ISBN: 978-3-518-42542-8
Auch als eBook erhältlich

KrimiZeit-Bestenliste

»Grandioser kriegt man Finsternis nicht hin.«

Die literarische Welt

 

Inhalt

Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig, »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin verhinderten nicht das ständige Wiederleben des Missbrauchs seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim. Die Schuldgefühle, diese Jungen nicht beschützt zu haben, treiben ihn an: »Je mehr Zeit ich im Dorf verbrachte, desto mehr Kinder kamen zurück und scharten sich in meinem Kopf ums schwarze Brot der Erinnerung.«

Seit seiner Anwesenheit  verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, da er ein Verhältnis hat mit der Ehefrau eines der Vermissten, den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hatte Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen«: »Da stand ich, am Rand der Nacht, zum Morden geboren, zum Sterben bereit und starb nicht und mordete noch lang nicht genug.«

Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft – dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, einfühlsam, überraschend und bis ins kleinste Detail und auf eine Weise, die ihresgleichen nicht hat.

Aus dem Buch

»Das Herzstück meines Vorhabens war nicht der Tod. Sondern die Vernichtung.«

Pressestimmen

» ... ein großartiger Roman über Opfer, Schuld und Wahn.«

Tobias Gohlis, DIE ZEIT

»Das ist eine kluge und wirksame Erzählstrategie.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Messerscharf sind die Sprachbilder des Erzählers ... «

Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung

»Sie müssen es lesen, dieses Buch.«

Elmar Krekeler, DIE WELT

»Nackter Mann, der brennt ist nichts für schwache Nerven. Aber ein wichtiges und nötiges Buch, das unverwandt in die Abgründe des Menschen blickt.«

Manfred Papst , Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Es ist dieses leise Sezieren, dieses vorsichtige Freilegen der Gefühle, das Friedrich Ani so ungemein gut beherrscht.«

Christine Westermann, WDR

»Friedrich Ani schreibt wie ein Schweizer Präzisionsuhrwerk, in diesem eigenen, eigenwilligen Ton, schlank und scharf und trotzdem satt an Atmosphäre.«

Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

»Nackter Mann, der brennt ist der wohl ungewöhnlichste Krimi, den Ani bislang veröffentlicht hat. Sein Ausflug in die Hardboiled-Literatur ist aber keine bloße Fingerübung, sondern ein großartiger, pechschwarzer Rachekrimi von alttestamentarischer Wucht.«

Volker Isfort, Abendzeitung München

Veranstaltungen

Videobeiträge

Nachrichten

Kommentieren