Peter Handke, Thomas Oberender
Nebeneingang oder Haupteingang? - Gespräche über 50 Jahre Schreiben fürs Theater

Gespräche mit Thomas Oberender
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D: 20,00 €
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CH: 28,90 sFr

Erschienen: 30.06.2014
Broschur, 199 Seiten
ISBN: 978-3-518-42437-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

In vier Gesprächen zeichnen Peter Handke und Thomas Oberender Handkes imposante Werkgeschichte im Theater nach, ein »in Bezug auf formelle Schönheit und brillante Reflexion« unvergleichliches Lebenswerk, wie es in der Jurybegründung zur Verleihung des International Ibsen Award 2014 an Handke heißt. Oberender fragt als profunder Kenner der Bühne, als sensibler Leser, er ist Stichwortgeber für einen anregenden Dialog über Handkes literarische Prägungen, über Entwicklungen und Kontinuitäten dieses großen Epikers des zeitgenössischen Theaters.

Pressestimmen

»In vier langen Gesprächen, die Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele, mit Handke geführt hat, begibt sich der Autor noch einmal und mitunter staunend auf eine mäandernde Reise durch seine dramatischen Welten. Es ist ein spannendes Spiel vom Fragen, auf das er sich da einlässt ...«

Bernd Noack, Neue Zürcher Zeitung

»Handke hat die Gabe, über seine eigenen Arbeiten gelassen und selbstbewusst zu sprechen ... ohne irgendetwas an ihnen zu relativieren oder zurückzunehmen. Man muss nicht einmal der größte Fan von Handkes Theaterschaffen sein, um dieses Buch zu lieben – wenn nicht um des Theaters, dann um des Gesprächsteilnehmers Peter Handke willen.«

Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung

»Das Schöne an Peter Handke ist, unter anderem, seine Eitelkeit, und das ist ganz ohne Ironie gesagt … das macht diese Gespräche so sympathisch und so wunderbar zu lesen.«

Martin Krumbholz, WDR 3

»Unverzichtbar für nahezu jeden: den
Experten, den gelegentlichen Theaterbesucher, da auch Grundsätzliches
verhandelt wird und den Verwirrten, der sich ein bissehen Orientierung
verschaffen möchte«

Lothar Struck, Glanz & Elend - Magazin für Literatur und Zeitkritik
»Vergnüglich und gewinnbringend!«
Martin Sexl, Literaturhaus Wien Juli 2014

» ... dank Oberenders offenbar unerschöpflichem Interesse entsteht in den Gesprächen ein so hellwaches wie entspanntes Selbstporträt des Dichters als Theaterautor, der zum Theater (wie zur Wirklichkeit) ein etwas skeptisches Verhältnis unterhält. Hübsch sind die kleinen Seitenhiebe ...«

Peter Laudenbach, tip Berlin 18/2014

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