Oswald Egger
nihilum album - Lieder & Gedichte

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nihilum album
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Erschienen: 28.05.2007
Gebunden, 150 Seiten
ISBN: 978-3-518-41871-0

Inhalt

Das Wesen des Gedichts ist Gesang, nicht Gemälde, aber wer so redet (Herder), spricht - vom Volkslied. »Es sind / noch Lieder zu singen jenseits / der Menschen« (Celan), doch auch jenseits ihrer Sperenzchen? Kommt im alten Lied das verhaltene, was sich versagt und bleibt im Gedicht, zu Tage, als Tagelied ans Licht? Und was sind das für Worte, die wie Blumen tun, tausendschön, so ohne Erde und Terrain, nur aus der Luft gegriffen?
Oswald Egger legt quasi heimatlose Lieder und Gedichte vor, die von dort, woher die Kinder kommen, ins Diesseits kassibern: Zinkblumen ( nihilum album) aus Erde und Rede, Zink, das sich im Glosen und Fokus des Gegenständlichen verliert und wie lichtflüchtige Wollflocken in Luft aufgeht: als »lana philosophica« den Alchemisten und Hermetikern bekannt, woraus »nihilum album«, das »Weißnicht«, »Nichts« und »nicht« entstanden.
Das Buch versammelt 3650 aparte Nichtstandard- Lieder in Vierzeilern (Priameln und Schnaderhüpferln): Sing-Sprüche zur Poesie der Lieder; eine Jahrgirlande mit grotesken Zügen und heiter tänzelnden Wortarabesken. Zu hören auch - in der unverwechselbaren Intonation des Autors - auf der beigelegten CD.

»Man sollte sie aufgeschlagen auf dem Tisch zur Benutzung anbieten, man sollte sie unterwegs lesen, im Freien oder während der Fahrt durch Stadt- und Naturlandschaften.« Christina Weiss

Hörproben:
Lesung aus »nihilum album« (mp3, 5,1 MB)

Oswald Egger ...

Inhalt

Das Wesen des Gedichts ist Gesang, nicht Gemälde, aber wer so redet (Herder), spricht – vom Volkslied. »Es sind / noch Lieder zu singen jenseits / der Menschen« (Celan), doch auch jenseits ihrer Sperenzchen? Kommt im alten Lied das verhaltene, was sich versagt und bleibt im Gedicht, zu Tage, als Tagelied ans Licht? Und was sind das für Worte, die wie Blumen tun, tausendschön, so ohne Erde und Terrain, nur aus der Luft gegriffen?
Oswald Egger legt quasi heimatlose Lieder und Gedichte vor, die von dort, woher die Kinder kommen, ins Diesseits kassibern: Zinkblumen (nihilum album) aus Erde und Rede, Zink, das sich im Glosen und Fokus des Gegenständlichen verliert und wie lichtflüchtige Wollflocken in Luft aufgeht: als »lana philosophica« den Alchemisten und Hermetikern bekannt, woraus »nihilum album«, das »Weißnicht«, »Nichts« und »nicht« entstanden.
Das Buch versammelt 3650 aparte Nichtstandard- Lieder in Vierzeilern (Priameln und Schnaderhüpferln): Sing-Sprüche zur Poesie der Lieder; eine Jahrgirlande mit grotesken Zügen und heiter tänzelnden Wortarabesken. Zu hören auch – in der unverwechselbaren Intonation des Autors – auf der beigelegten CD.  

»Man sollte sie aufgeschlagen auf dem Tisch zur Benutzung anbieten, man sollte sie unterwegs lesen, im Freien oder während der Fahrt durch Stadt- und Naturlandschaften.« Christina Weiss

Hörproben:
Lesung aus »nihilum album« (mp3, 5,1 MB)

 

Oswald Egger über »nihilum album« (mp3, 11,1 MB)

Pressestimmen

»Auf den Seiten des Buches, das in wunderbar prezioser Aufmachung und mit einer CD daherkommt, steht Gedicht neben Gedicht. Die beim Lesen allmählich zwischen den Poemen lebendig werdenden Beziehungen, ihre erotischen Verhältnisse, zeigen, was sprachliche Alchimie sein kann. Ist das Experiment des nihilum album am Ende ein weisses Nichts oder ein ›Weiss-nicht‹, wie es in den Präliminarien zum Buch heisst? Beides muss einem recht sein. Das Erste wäre der Anfang des Schreibens und das Zweite ein höchst poetischer Schluss.«

Neue Zürcher Zeitung
»… einer der besten Dichter des Landes.«
Welt am Sonntag
»Oswald Egger bleibt mit dem nihilum album der originellste lyrische Wortalchemist der Gegenwart.«
Stuttgarter Zeitung
»Die Gedichte sollten mit den Ohren gelesen werden. Daß alles Geschriebene imstande sein müsse, die Prüfung durch das Gesprochenwerden zu bestehen, dies hat einst der französische Symbolist Stéphane Mallarmé verlangt. Obwohl oder gerade weil Eggers Gedichte so überaus vielschichtig und anspielungsreich sind, können sie eine solche Prüfung mit Bravour bestehen.«
Welt am Sonntag
»Eine Sammlung von Liedern und Gedichten, die sich in ihrem Vokabular und in der Orientierung am Jahreszeitenzyklus der bukolischen Tradition zuordnen läßt. Archaisch anmutende Wörter aus der Welt des Landlebens treffen auf den Sound von Kinderversen, wenn Egger die Silben dehnt und seine Stimme am Zeilenende in den Diskant aufsteigt.«
Stuttgarter Zeitung
»Man befindet sich also wieder einmal in der Kernzone der eggerschen Dichtung: in einer unendlichen Reflexion über Sprache, Mystik und über die zarte Stofflichkeit von Naturelementen. Was 1993 mit seinem Debütbuch Die Erde der Rede begann, hat Egger in unerschöpflicher Worterfindungskraft fortgesetzt - den stetigen Ausbau eines ‚Alphabet-Gartens’, in dem ganze Pflanzungen seltsam flirrender Naturvokabeln angelegt sind.«
Stuttgarter Zeitung
»Mitten im Programm des Suhrkamp  Verlags kommt ein Band Poesie daher, der schon aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes auffällt. Quadratisch im Format ist das Buch, ein konzeptionelles Gesamtkunstwerk, von dem mit Recht vermutet werden darf, dass an ihm alle bibliophilen Details mit Bedacht gesetzt sind, während die eigentliche Absicht dieser Setzung jedoch mit ebensolchem Bedacht verborgen bleiben.« 
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