Juan Rulfo
Pedro Páramo - Roman

Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz. Mit einem Nachwort von Gabriel Garcia Márquez
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Erschienen: 22.02.2010
suhrkamp taschenbuch 4150, Broschur, 170 Seiten
ISBN: 978-3-518-46150-1

Inhalt

Der übermächtige Großgrundbesitzer Pedro Páramo hat in dem heruntergekommenen Dorf Comala »Ordnung«, Friedhofsruhe geschaffen. Doch die Toten reden sehr lebendig in ihren Gräbern weiter, erzählen seufzend von seinen Untaten, und die Lebenden scheinen schon lange tot zu sein. Die ferne Regierung kümmert sich nicht um Armut und Leid in dieser wüsten Einöde. Der junge Juan Preciado erzählt diese Geschichte – als postumen Monolog und im Dialog mit einer Bettlerin, neben der er im Grab liegt.
Die Kraft dieses Romans liegt in seiner Prosa von strenger Schönheit, oder wie García Márquez sagt: »Ich konnte nicht einschlafen, bevor ich das Buch nicht zum zweitenmal gelesen hatte, so sehr hat es mich bewegt und verzaubert.«
Der einzige Roman des Mexikaners Juan Rulfo (1917 - 1986) beeinflußte die moderne lateinamerikanische Literatur wie sonst nur die Werke von Borges, García Márquez oder Onetti.

Klassiker der lateinamerikanischen Literatur
Neuübersetzung von Dagmar Ploetz

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