Dieter Thomä
Puer robustus - Eine Philosophie des Störenfrieds

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Erschienen: 10.10.2016
Gebunden, 715 Seiten
ISBN: 978-3-518-58690-7
Auch als eBook erhältlich

SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch

Vorhang auf für den heimlichen Hauptdarsteller der Moderne!


Dieses Buch verhilft einem in Vergessenheit geratenen Störenfried – vielleicht dem Störenfried par excellence – zu einem großen Comeback: dem puer robustus, dem kräftigen Knaben, der auf eigene Faust handelt, sich nicht an die Regeln hält, der aneckt, aufbegehrt und auch mal zuschlägt. Als Unhold oder Held, Schreck- oder Leitbild hat er über drei Jahrhunderte hinweg die Gemüter großer Dichter und Denker erhitzt. Bei Hobbes und Rousseau, Schiller und Hugo, Diderot und Tocqueville, Marx, Freud, Carl Schmitt und vielen anderen tritt er als Schlüsselfigur auf, an der sich ein Zentralproblem der politischen Philosophie entscheidet: das Verhältnis von Ordnung und Störung.

Auch heute steht die Zukunft der modernen Gesellschaft auf dem Spiel. Und nach wie vor entscheidet sie sich nicht im Zentrum der Macht, sondern an den Rändern, wo die Krisen ausgefochten werden. Dort – an der Schwelle zur Ordnung – tummeln sich Trittbrettfahrer und Quertreiber, Eigenbrötler und Rebellen, und hinter ihnen allen steckt der puer robustus. Höchste Zeit also, ihn mit Dieter Thomä wiederzuentdecken, der in seiner fabelhaften philosophischen Abenteuergeschichte zeigt, was von diesem Kerl zu halten ist.

Aus dem Buch

»Der puer robustus bleibt so lange am Leben, wie Machtzentren den Ton angeben, die als Gegner nur Außenseiter kennen. Er ist auch unser Zeitgenosse.«

»Der Störenfried bewegt sich dort, wo die politische Ordnung eine offene Flanke aufweist.«

Pressestimmen

»Dieter Thomäs Puer Robustus ist ein großer Wurf.«

Arno Widmann, Frankfurter Rundschau

»›Puer robustus‹ … man kann in ihm auch, wie der Philosoph Dieter Thomä es in seiner fulminanten Studie tut, das Lebenselixier sehen für eine streitfähige, wandelbare Gesellschaft. Insofern ist dieses Buch hochaktuell.«

Angela Gutzeit, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Dieter Thomä erzählt eine Abenteuergeschichte über Störenfriede der gesellschaftlichen Ordnung. … Zudem gelingt es Thomä, diese wahrhaft abenteuerliche Geschichte spannend zu erzählen.«

Thorsten Jantschek, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... ein grandioses Buch ... eine vergnügliche Tour d'horizon ... wunderbar leichtfüßig ...«

Tilman Allert, Die literarische Welt

»... ein verschlungener, pointenreicher, durchaus im guten Sinne detailversessener Essay.«

Adam Soboczynski, DIE ZEIT

» ... gute These, interessant entwickelt, gutes Buch.«

ws, Augsburger Allgemeine

»Dieter Thomäs Erörterung liest sich wie ein Abenteuerroman …«

Harald Loch, Nürnberger Nachrichten

»Mit unprätentiöser Gelehrsamkeit bleibt Thomä über 700 Seiten auf sein Thema bezogen und legt eine faszinierende Geschichte der politischen Philosophie nach Thomas Hobbes und zugleich eine Theorie des politischen Abweichlers vor. Ein großer Wurf!«

Florian Baranyi, Falter 41/2016

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