Edward Upward
Reise an die Grenze - Roman

Aus dem Englischen von Karin Rausch. Mit einer Einleitung von Stephen Spender und einem Nachwort von Elfriede Jelinek
Bestellen »


D: 13,80 €
A: 14,20 €
CH: 20,50 sFr

Erschienen: 25.04.2005
Bibliothek Suhrkamp 1390, Gebunden, 202 Seiten
ISBN: 978-3-518-22390-1

Inhalt

Der Autor Edward Upward, ein Überlebender der Generation von Wystan Hugh Auden, Christopher Isherwood und Stephen Spender, ist im vergangenen September 101 Jahre alt geworden. In Reise an die Grenze aus dem Jahr 1938 hat er die starke Geschichte eines englischen Hauslehrers erzählt, der Mitte der 30er Jahre von seiner Herrschaft zu einem Pferderennen mitgenommen wird. Er trifft einige Menschen. Es passiert fast nichts. Aber stark ist Upwards Roman, weil sich der junge Mann an der Grenze zum Wahnsinn bewegt und weil der Erzähler es schafft, uns an dieser Gratwanderung zu beteiligen.
In des Lehrers Phantasien spielen die Themen der Zeit eine Rolle, der Faschismus, die drohende Kriegsgefahr, die sozialen Auseinandersetzungen. All das wirkt überzogen. Andererseits trifft die Überzogenheit beängstigend genau eine Zeitstimmung; die Welt jener Vorkriegsjahre wird charakterisiert, ja entlarvt.

Im Original erschienen unter dem Titel Journey to the Border (Hogarth Press, London 1938 - Enitharmon Press, London 1994).

Kommentieren