Uwe Tellkamp
Reise zur blauen Stadt

Reise zur blauen Stadt
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CH: 18,90 sFr

Erschienen: 21.09.2009
Insel Bücherei 1323, Pappband, 109 Seiten
ISBN: 978-3-458-19323-4

Inhalt

Nach seinem epochalen Dresden-Roman Der Turm führt uns Uwe Tellkamp nun auf die Reise in eine andere, eine namenlose Stadt. Eine Stadt mit Serapionstheater, Nautischer Akademie und Basar, eine Stadt, in der die Häuser empfindliche Wangen haben, die Walfänger im alten Getreidehafen rosten und die Menschen gegen den Uhrzeigersinn träumen.

Zart und schwebend, farbig und vielstimmig: Uwe Tellkamp legt mit Reise zur blauen Stadt ein Gedicht in vierzig Kapiteln vor, und alle zusammen ergeben sie das Bild eines magischen Ortes, dessen Bewohner nach dem "wirklichen Blau" suchen.

Pressestimmen

»Ein märchenhaftes Capriccio ... ›Reise zur blauen Stadt‹ lässt ebenso an die Blaue Blume der Romantik denken wie an Malerei von Paul Klee oder Franz Marc. In vierzig lyrischen Sequenzen entwirft der Autor das Bild einer imaginären Stadt, die uns so fremd wie traumhaft vertraut anmuten soll. Manchem mögen dabei Canalettos phantastische Veduten in den Sinn kommen, komponiert aus historischen und fiktiven Motiven. Ähnlich verfährt Tellkamp in seiner poetischen Collage...«

Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Man konnte es dem Turm, dem inzwischen mehr als eine halbe Million mal verkauften Großroman von Uwe Tellkamp, anmerken. Der Buchpreisträger ist Lyriker. Nicht auch, sondern vor allem. Als erste literarische Veröffentlichung seit dem Turm erscheint die Reise zur blauen Stadt, eine Sammlung von vierzig Gedichten um vierzig Figuren. Tellkamp begeht darin eine namenlose, aber zauberreiche, höchst romantische Stadt nicht weit von unserer Zeit.«

Die Welt

»In den vierunddreißig Kapiteln des Versromans zeigt Uwe Tellkamp mit viel feinem Witz, aber auch mancher Bitterkeit, wie unterschiedlich schöne Sprachmelodien klingen können.«

Oliver Kotowski, Fantasyguide.de

»Wie Theaterleute, Basar-Händler, Menschen aus der Stadtverwaltung ihre Stadt sehen, beschreibt Tellkamp, öffnet Türen in die Häuser der Stadt und Fenster zum Träumen und zeichnet mit diesen Mosaiksteinchen in einer originellen literarischen Form ein buntes Bild der magischen blauen Stadt.«

Ruhr Nachrichten

»Einem E.T.A. Hoffmann gleich, entwirft Tellkamp ein wahres Panoptikum der Kuriositäten. ... ein erfrischend ironisches Zeitbild der Gegenwart.«

Wolfgang Mahlow, Nordkurier Neubrandenburg

»Dieses Erzähl-Gedicht enthält ferne Anklänge an E.T.A. Hoffmann und Rilke. Voll lakonischer Prosa und sinnlicher Poesie.«

Hannoversche Allgemeine

»Wer Der Turm gelesen hat, der wird sich in der blauen Stadt heimisch fühlen, die im Irgendwo von Fantasie- und Traumbildern zwischen Dresden und Venedig schwingt.«

Katrin Börner, Die Berliner Literaturkritik

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