»Ein frischer Wind weht durch dieses Buch. Enzensberger spiegelt großes Welttheater im Kleinen - gelassen-ironisch bis zynisch-scharf, von stupender Belesenheit, mit brillanter Stilistik.«
Rainer Schmitz, Focus
»Ein literaturgeschichtliches Lesebuch mit hoher Genuss- und Erkenntnisgarantie.«
Winfried Stanzick, libri.de
»Enzensbergers Schriften über Literatur [sind] vagabundierende Gedankenzüge, anregend und schillernd, immer geistreich und nie langweilig. Es sind Essays im besten Sinne des Wortes, ›Nomaden im Regal‹. Sie verzichten auf einen eindeutigen, festen Standpunkt und kultivieren den Zweifel. ... Diese Ausgabe ›leichter Hand‹ lädt zu einer höchst lehrreichen und unterhaltsamen Kreuzfahrt durch seine literarischen Schriften ein.«
Michael Braun, Rheinischer Merkur
»Ein kostbarer Schatz.«
Oberösterreichische Nachrichten
»Scharmützel und Scholien versammelt einen Großteil der literarischen Essays und Rezensionen, die Enzensberger seit gut fünfzig Jahren verfasst hat. ... Im Rückblick tritt dabei nicht nur die souveräne Neusortierung des Kanons der Deutschen hervor, sondern zugleich, dass Enzensberger sehr wohl jenem Typus angehört, den er nur als Gegenstand seiner Essays zu kennen schien: dem Typus des Kritikers. Der historische Ort dieses Kritikers lässt sich durch einen transatlantischen Vergleich bestimmen: Hans Magnus Enzensberger verficht in Deutschland die Parole, die Susan Sontag 1964 ausgegeben hat: ›Against Interpretation‹. Das mochte nach einem Kahlschlag zugunsten der Unmittelbarkeit der Literatur klingen. Es war aber ein Programm zur Erhöhung des Raffinements der Theorie: ›Die Literatur wehrt sich ihrer Haut. Ich hoffe, daß ihre Belagerung durch die Theorie niemals enden, und daß sie sich dieser Theorie niemals ergeben wird.‹«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung
»Hans Magnus Enzensbergers Essays gehören zum Klügsten und Kundigsten was hierzulande über Literatur geschrieben wird.«
Uwe Wittstock, Die Welt
Über die Reihe Quarto: »Die bunte Mischung folgt nicht den eingespielten Rastern und disziplinarischen Zwangsvorstellungen hier Literatur, dort Wissenschaft. Sie präsentiert Autoren so, wie man sie ja auch liest: nebeneinander und gleichzeitig. ... Insgesamt zeichnen sich die Bände der Quarto-Reihe dadurch aus, dass sie nicht nur drucktechnische Zusammenstellungen der bereits vorliegenden einzelnen Werke sind, sondern bereichert werden durch kluge, instruktive, engagierte, sich für den Autor und sein Werk zumeist leidenschaftlich einsetzende Nachworte und Kommentare.«
Hans-Jürgen Heinrichs, Die Presse, Wien