Hans Blumenberg
Schriften zur Literatur 1945-1958

Herausgegeben von Alexander Schmitz und Bernd Stiegler
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D: 32,00 €
A: 32,90 €
CH: 42,90 sFr

Erschienen: 10.04.2017
Gebunden, 370 Seiten
ISBN: 978-3-518-58697-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

»Der Unterzeichnete hat, obwohl ihm die Gesetzgebung der letzten zwölf Jahre jede publizistische Äußerung wie den Abschluß seines philosophischen Universitätsstudiums unmöglich machte, nicht den Ehrgeiz, um jeden Preis sich gedruckt zu sehen.« Dies schrieb der 25jährige Hans Blumenberg im November 1945 an den Insel Verlag und fügte einen Aufsatz zu Dostojewskis Novelle »Die Sanfte« bei, deren Veröffentlichung er anregte. Zu der Publikation kam es seinerzeit nicht, und auch der Aufsatz blieb ungedruckt. Nun eröffnet er eine Sammlung mit Blumenbergs frühen Texten zur Literatur.

In Rezensionen, Reden und Vorträgen erkundet er die zumeist zeitgenössische deutschsprachige und internationale Literatur, schreibt aber auch über die damals neue Mode der Taschenbücher, Ratgeber und Comics. Seine subtilen Lektüren verfolgen oft Randgänge zwischen Literatur und Philosophie und thematisieren existenzielle Fragen. Es sind Texte von zeitloser Brillanz, die zugleich die Nachkriegszeit wie in einem Vergrößerungsglas sichtbar werden lassen.

Aus dem Buch

»Es gibt auch eine Flucht aus der Realität in den Realismus.«

Pressestimmen

»Bereits der junge Blumenberg ist ein hingebungsvoller Leser mit ästhetischem Gespür ... «

Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Alles in allem ein faszinierender Band, besonders im Werkzusammenhang.«

Martin A. Hainz, Fixpoetry

»Blumenbergs Schriften zur Literatur erschöpfen sich nie in bloßer Inhaltswiedergabe, immer sind sie gedankenreich, auf etwas Größeres, Umfassenderes bezogen, sind Diagnose, ohne dabei zum Rezept zu verkommen.«

Thomas Palzer, SWR

» ... Philosophie als literarische Gattung von allerhöchstem Rang.«

Jürgen Busche, der Freitag

»Das ist allemal eine wertvolle Ergänzung des Blumenberg-Kanons ... «

Till Kinzel, Informationsmittel (IFB)

»Der neue Blumenberg kommt gerade recht. Nicht zuletzt weil (und wie!) Blumenberg der Literatur ihren Platz anweist: ihren Platz in einer Welt, deren Maßstab der Mensch ist, der Mensch als geistig sich erkennendes und verwirklichendes Wesen.«

Peter Natter, Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft Juni 2017

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