Sebastian Rödl
Selbstbewußtsein

Aus dem Englischen von David Horst
Leseprobe » Bestellen »


D: 12,00 €
A: 12,40 €
CH: 17,90 sFr

Erschienen: 22.08.2011
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1992, Broschur, 264 Seiten
ISBN: 978-3-518-29592-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Der Gegenstand dieses Buchs ist Selbstbewußtsein, also eine Art des Wissens: Wissen von sich als von sich. Sebastian Rödls zentrale These lautet, daß dieses Wissen nicht empirisch ist; es beruht nicht auf sinnlicher Affektion. Vielmehr ist es ein Wissen durch Spontaneität, dessen  Gegenstand und Quelle die Tätigkeit des Subjekts sind, und zwar grundlegend sein praktisches wie theoretisches Denken, sein Urteilen wie Handeln.
Die Kapitel dieses Buchs behandeln Überzeugung, Handeln, Vernunft und Freiheit, rezeptive Erkenntnis und die zweite Person. Jedes dieser Themen verdiente ein eigenes Buch. Und doch wären all diese Bücher solche über Selbstbewußtsein, denn Selbstbewußtsein ist das allen diesen Themen zugrundeliegende Prinzip. Diese fundamentale Einsicht erzwingt eine Neuorientierung in der Handlungstheorie, der Philosophie des Geistes und der Erkenntnistheorie, mit der das vorliegende Buch einen Anfang macht.

Im Original erschienen unter dem Titel Self-Consciousness (OT) (Harvard University Press).

Kommentieren