Ernst Tugendhat
Selbstbewußtsein und Selbstbestimmung - Sprachanalytische Interpretationen

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CH: 25,90 sFr

Erschienen: 17.06.1997
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 221, Taschenbuch, 368 Seiten
ISBN: 978-3-518-27821-5

Inhalt

Tugendhat will die philosophische Relevanz der Selbstbeziehung reaktualisieren, hält aber die strukturellen Modelle, an denen sich die traditionelle Selbstbewußtseinstheorie orientiert, für inadäquat. Im Mittelpunkt seiner sprachanalytischen Interpretationen stehen deswegen drei Philosophen, die diese Modelle in Frage stellen und sich dabei gegenseitig ergänzen: Wittgenstein, der der Vorstellung von einem Ich die Verwendung Wortes »ich« entgegenhält; Heidegger, der den Selbstbezug statt Reflexion als ein Verhalten zur Existenz versteht; und G. H. Mead, dem zufolge man sich zu sich nur verhalten kann, indem man mit sich redet, und dies nur, indem man mit anderen redet. Die Auffassung des Zusammenhangs von Selbstbeziehung, Freiheit und Vernunft, die sich herausstellt, führt am Ende des Buchs zu einer schroffen Konfrontation mit Hegel.

Kommentare

»Das ist ein wertvolles Buch um das Potenzial des Selbstbewusstseins zu erahnen...«
Walter Auer, 14.06.2014

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