Samanta Schweblin
Sieben leere Häuser - Erzählungen

Aus dem Spanischen von Marianne Gareis
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Erschienen: 12.02.2018
Gebunden, 150 Seiten
ISBN: 978-3-518-42804-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Eine Frau kehrt in ihr ehemaliges Zuhause zurück, um ihre Kinder mitzunehmen, doch die sind verschwunden und stattdessen sieht sie die Eltern ihres Exmanns im Garten tanzen, nackt und kreischend wie wilde Tiere. Ein Mann und seine Tochter durchstreifen die Nachbarschaft, brechen in Häuser ein und stehlen persönliche Gegenstände, und als sie schließlich gefasst werden, eskaliert die Situation in unvorstellbarer Weise. Eine alte Frau wird von ihren Nachbarn auf perfide Weise bedroht – oder hat sie gar keine Nachbarn mehr?

Sieben leere Häuser seziert unsere Ängste und die kollektiven Alpträume unserer Zeit und lässt uns an dem zweifeln, was wir Normalität nennen. Sosehr wir uns auch dagegen wehren, in diesen meisterhaft lakonischen Erzählungen kommen wir dem Unheimlichen bedrohlich nahe.

Samanta Schweblin ist eine »Virtuosin der Verstörung« (New York Times). Sie führt uns durch sieben bewohnte und doch geisterhaft leere Häuser. Dorthin, wo das Alltägliche von den Schreckensgebilden unserer Fantasie kaum zu unterscheiden ist.

Im Original erschienen unter dem Titel Siete casas vacias (Páginas De Espuma).

Pressestimmen

»Samanta Schweblin zerstört die Vorstellung, wir könnten uns irgendwo sicher fühlen.«

The Guardian

»Die Texte sind sehr stark, sehr eindringlich, sehr fordernd – sehr existenzialistisch.«

Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur

»Samanta Schweblin ist eine Meisterin der kleinen Form, in einer Liga mit Jorge Luis Borges, Julio Cortázar oder Juan Rulfo.«

El País

»Sieben leere Häuser gehört zu den interessantesten Neuheiten im Bereich Erzählbände.«

Buchkultur 176 | 1/2018

»Sosehr wir uns auch dagegen wehren, in diesen meisterhaft lakonischen Erzählungen kommen wir dem Unheimlichen bedrohlich nahe.«

cityguide-rhein-neckar.de

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