Peter Sloterdijk
Streß und Freiheit

edition suhrkamp Sonderdruck
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D: 8,00 €
A: 8,30 €
CH: 11,90 sFr

Erschienen: 20.06.2011
59 Seiten
ISBN: 978-3-518-06207-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Wie sind individuelle Freiheit und Gemeinwohl heute miteinander vereinbar? Um dieses akute und aktuelle Thema zu durchleuchten, skizziert Peter Sloterdijk in seinem Vortrag die Entstehung und Entwicklung von Freiheit und Subjektivität als Reaktionen auf Mechanismen, die sich als Varianten von Streß-Erleben beschreiben lassen. Auf seine bekannt spannende, amüsante und zugleich überraschende Weise spannt der Autor einen Bogen von der römischen Lucretia hin zu Becketts Victor aus Eleutheria, und er folgt Rousseau auf den Bieler See, auf dem dieser, im Boot meditierend, nichts »außer sich selbst und die eigene Existenz« genoß.
Seitdem ist es eine der Hauptaufgaben der Moderne, einzelne in psychopolitischen Großkörpern zu integrieren – eine real existierende Höchstunwahrscheinlichkeit. Und tatsächlich ist jener Großkörper namens Gesellschaft nichts anderes als eine von Streß-Themen in Schwingung versetzte und gehaltene Sorgengemeinschaft. Peter Sloterdijks Berliner Rede zur Freiheit mündet schließlich in pointierte Neubestimmungen von Zivilisation und Liberalität, mit denen Freiheit im 21. Jahrhundert neu gedacht werden könnte.

Peter Sloterdijk hielt seinen Vortrag unter dem Titel »Streß und Freiheit« am 6. April 2011 als 5. Berliner Rede zur Freiheit, einer Veranstaltungsreihe der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Die Aufzeichnung der Rede finden Sie hier »

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