Jürgen Habermas
Strukturwandel der Öffentlichkeit - Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft

Mit einem Vorwort zur Neuauflage 1990
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Erschienen: 06.11.1990
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 891, Taschenbuch, 391 Seiten
ISBN: 978-3-518-28491-9

Inhalt

»Aufgabe der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse des Typus >bürgerliche Öffentlichkeit<.« Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, integriert Habermas Aspekte aus soziologischen, ökonomischen, staatsrechtlichen, politologischen sowie sozial- und ideengeschichtlichen Untersuchungen. >Bürgerliche Öffentlichkeit< begreift er als eine epochaltypische Kategorie, die sich nicht aus der spezifischen Entwicklungsgeschichte der im europäischen Hochmittelalter entspringenden >bürgerlichen Gesellschaft< herauslösen läßt. >Öffentlichkeit< faßt er als eine historische Kategorie und zeigt beispielsweise, daß in einem präzisen Sinn etwa von >öffentlicher Meinung< erst im England des späten 17. und im Frankreich des 18. Jahrhunderts die Rede sein kann.

Kommentare

»Jürgen Habermas ist hier noch ganz nah bei Themen, die man mit Norbert Elias und Richard Sennett verbindet,
aber das macht es auch besonders interessant, zu verfolgen wie sich die Interessenshorizonte der führenden Philosophen und Soziologen im Lauf ihres Lebens ändern.

Was man hier besonders lernen kann, ist der Unterschied zwischen dem privaten Raum und den öffentlichen Repräsentationsraum, den Unterschied zwischen privater bürgerlicher Welt und öffentlicher höfischer Welt.

Hier wird der entscheidende Übergang zur modernen bürgerlichen Gesellschaft beschrieben.«
Reiner Girstl, 18.06.2014

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