Dirk Baecker
Studien zur nächsten Gesellschaft

Studien zur nächsten Gesellschaft
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Erschienen: 29.10.2007
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1856, Broschur, 229 Seiten
ISBN: 978-3-518-29456-7

Inhalt

Die nächste Gesellschaft ist die Computergesellschaft. Sie wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike. Hatte es die Antike mit einem Überschuß an Symbolen zu tun und die Moderne mit einem Überschuß an Kritik, so wird sich die nächste Gesellschaft durch einen Überschuß an Kontrolle auszeichnen. Auf die Struktur eines Überschusses an Sinn, so hat Niklas Luhmann spekuliert, muß eine Kultur mit der selektiven Handhabung dieses Überschusses antworten, wenn die Gesellschaft die Einführung eines neuen Kommunikationsmediums überleben können soll. Die in diesem Band versammelten Studien arbeiten diese These aus und zeigen, wie die Soziologie mit relativ einfachen Ideen vielfach vernetzte und scheinbar opake Phänomene anschaulich werden lassen kann.

Pressestimmen

»Das Buch liest sich als kluges Changieren zwischen methodischer Durchtriebenheit und unschuldiger Neugier auf die Phänomene ... . Wenn immer es aber theoretisch nicht mehr weitergeht, steht Baeckler ein ebenso neiderregendes wie problematisches Mittel zur Verfügung: Er wird einfach brillant. Das Zusammenwirken von glänzender Phänomenbeobachtung und Systemanspruch gab schon bei Luhmann Rätsel auf. Über Baeckers Buch aber liegt recht eindeutíg diejenige Art von Denkfaulheit, die sich nur Autoren leisten können, denen die guten Ideen einfach nicht ausgehen wollen. Deswegen assoziiert Baecker weiter, wo seinen Begriffe nicht mehr ausgereift sind, und dies sind vielleicht die schönsten Teile des Buches.«
Christoph Möllers, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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