Kevin Vennemann
Sunset Boulevard - Vom Filmen, Bauen und Sterben in Los Angeles

Sunset Boulevard
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D: 14,00 €
A: 14,40 €
CH: 20,90 sFr

Erschienen: 21.05.2012
edition suhrkamp 2646, Broschur, 184 Seiten
ISBN: 978-3-518-12646-2


Inhalt

Vieles von dem, was wir von unserer Welt wissen, wissen wir aus den Bildern Hollywoods. Doch welches Bild machen wir uns von der Stadt Los Angeles? Es scheint, als habe sie schon immer als amoralisches Nichts gegolten, als Ersatzparadies für wenige. Nahezu vergessen ist, daß L. A. einmal die vielleicht modernste aller Städte war, die beinahe ein Paradies geworden wäre für alle.

Entlang des Sunset Boulevard hat sich Kevin Vennemann auf die Suche begeben nach dem, was von dieser egalitären Moderne übriggeblieben ist. So entstand ein Essay über die großen Films Noirs, über das Ende der modernen Architektur und über die Bemühungen so unterschiedlicher Figuren wie Sophokles, Roman Vishniac, Billy Wilder und Raphael Soriano, nicht nur ein »Wir« ins Bild zu setzen, sondern auch die anderen, die Opfer der Geschichte, ein »Sie«.

Pressestimmen

»Das Buch ist deshalb so ein großer Wurf, weil es eine genuin neuartige Form entwickelt. Damit vollzieht es eben jenen literaturhistorischen Fortschritt, den die Postmoderne für unmöglich erklärt hat, weil sie die Institution ›Roman‹ nie infrage gestellt hat. Kevin Vennemann geht mit Sunset Boulevard einen Schritt weiter, indem er voraussetzt, dass man für Fiktionen keine Literatur braucht. Dafür genügt die Welt.«

Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung

»(Ein Buch) Fast wie ein Road Movie...und bringt uns so die Seele Hollywoods ganz nah.«

Gala 27/2012

»Eine politische, antifaschistische Erzählung ... Ganz meine Vorstellung von fortschrittlicher Literatur.«

Thomas Meinecke, Süddeutsche Zeitung

»Sunset Boulevard wirkt auf die Bilder zurück, und das muss ein Buch erstmal hinbekommen.«

Jesko Bender, taz. die tageszeitung

»Der Autor kennt sich aus - in Los Angeles, in der Stadt-, der Architektur-, der Kinogeschichte und es gelingt ihm diese Kenntnisse virtuos zu verbinden...«

Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

»Los Angeles ist bei Kevin Vennemann Beton und Zelluloid gewordene Unwirklichkeit, Traum und Alptraum, die aber eine ganz reale Behausung für reichlich unbehauste Existenzen sind.«

Peter Zimmermann, ORF

»Vennemann hat mit seinem lesenswerten Buch einen unkonventionellen Beitrag zur Kulturgeschichte von Los Angeles geleistet und dabei gleichzeitig analysiert, wie unsere Perspektive auf diese Stadt medial (de)konstruiert wird.«

Florian Zappe, pop-zeitschrift.de

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