Hg.: Frank Schirrmacher
Technologischer Totalitarismus - Eine Debatte

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D: 15,00 €
A: 15,50 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 09.05.2015
Klappenbroschur, 283 Seiten
ISBN: 978-3-518-07434-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche verändert unsere Gesellschaften ähnlich radikal wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren: Internet-Konzerne sichern sich die Kontrolle über ganze Branchen; Spähprogramme stellen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung infrage. Und wenn Google-Chef Eric Schmidt schreibt, das Unternehmen wisse, wo wir sind, und könne mehr oder weniger sagen, was wir gerade denken, werden endgültig die düstersten Voraussagen der Science-Fiction Realität.

Angesichts dieser historischen Herausforderung ergriff Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, im Februar 2014 mit einem kämpferischen Appell in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Wort. An der von Schulz angestoßenen Diskussion beteiligten sich seither zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Band enthält die Beiträge dieser längst überfälligen Debatte.

Mit Texten von Mathias Döpfner, Hans Magnus Enzensberger, Sigmar Gabriel, Sascha Lobo, Evgeny Morozov, Frank Schirrmacher, Eric Schmidt, Juli Zeh und vielen anderen.

»Es ist höchste Zeit, sich dem Versuch einer Programmierung der Gesellschaft zu widersetzen.«

Pressestimmen

»Was diesen Band vor allem auszeichnet, ist die Zusammenstellung der Autoren. Diese kamen, bis auf ein paar Ausnahmen ... aus Deutschland und Europa ..., und konnten im Feuilleton der FAZ den Intellektuellen der amerikanischen Küstenstädte die Deutungshoheit streitig machen, eine damals überfällige Debatte.«

Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung

» ... ein imposantes Epitaph für einen großen Journalisten, dessen Talente noch gebraucht würden.«

Christoph Winder, derstandard.at

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